Hjulmand erläutert Fernández-Situation nach Kölner Derby
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Hjulmand erläutert Fernández-Situation nach Kölner Derby

Seppel Journalist
Hjulmand erläutert Fernández-Situation nach Kölner Derby
Quelle: bild.de

Köln – Das Rhein-Derby zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln hatte nicht nur sportliche Brisanz, sondern auch einige interne Konflikte zu bieten. In der 72. Minute wechselte Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand gleich drei Spieler ein, darunter den argentinischen Mittelfeldspieler Ezequiel „Equi“ Fernández. Diese Entscheidung fiel gegen die Kulisse eines jüngst aufgetretenen Eklats um den 23-Jährigen.

Ein Wechsel mit Vorgeschichte

Fernández sorgte in den letzten Wochen für Aufsehen, als er beim Spiel gegen Borussia Dortmund, das mit einem 1:0 für Leverkusen endete, in der 90. Minute die Einwechslung verweigerte. Diese Entscheidung begründete er mit einem Gefühl der Beleidigung über die kurze Spielzeit. In der Folge führte er Rückenprobleme als Grund für sein Verhalten an. Diese Situation hatte zur Konsequenz, dass er beim folgenden Spiel gegen Augsburg nicht im Kader stand – eine Entscheidung, die sich als folgenschwer erwies, da Leverkusen ohne ihn eine 1:2-Niederlage einstecken musste. Nach dem Sieg gegen Köln äußerte sich Hjulmand zu dem Vorfall und bezeichnete es als eine disziplinarische Situation, die er und Fernández bereits besprochen hatten. „Es war normal, dass es eine Konsequenz geben würde“, sagte der Trainer. Er betonte, dass es manchmal auch um kulturelle Unterschiede und das Verständnis innerhalb der Mannschaft gehe. Nach dem Vorfall zeigt sich der Trainer erleichtert, dass Fernández wieder im Kader ist und die richtige Antwort gegeben hat.

Comeback nach Verletzungen

Doch nicht nur Fernández feierte ein Comeback. Auch zwei weitere Spieler kehrten zurück auf den Platz: Der Brasilianer Arthur gab nach einem langen Ausfall durch einen Syndesmoseriss sein Comeback und zeigte sich in guter Verfassung. Der Marokkaner Eliesse Ben Seghir, der eine schwere Sprunggelenksverletzung erlitten hatte, stand ebenfalls wieder zur Verfügung. Seine Rückkehr nach einer längeren Verletzungsphase gibt dem Team von Hjulmand zusätzliche Optionen. Die Entwicklungen rund um Fernández und die Rückkehr der Verletzten könnten für die kommenden Spiele entscheidend sein, während Leverkusen weiterhin um eine Platzierung in den oberen Tabellenregionen kämpft. Hjulmand bleibt optimistisch und hofft, dass die Mannschaft aus den letzten Erfahrungen lernt und gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgeht.