Mause verlässt Rot-Weiss Essen
In den aktuellen Planungen von Rot-Weiss Essen spielt Jannik Mause keine Rolle mehr. Der Leihspieler des 1. FC Kaiserslautern hat laut Berichten der "WAZ" bereits seine Sachen gepackt und ist in seine Heimat nach Aachen zurückgekehrt. Dort wird er sich nun mit individuellem Training auf die kommende Spielzeit vorbereiten. Die Perspektive sowohl bei RWE als auch am Betzenberg ist für ihn kaum vorhanden.
Kein Teil des Teamtrainings
Die Saison 2023/24 begann für Mause vielversprechend, als er sich zum Torschützenkönig der 3. Liga krönte. Der 1. FC Kaiserslautern zeigte Interesse, jedoch konnte der Mittelstürmer weder bei den Roten Teufeln noch bei einer Leihe nach Fürth überzeugen. Trotz der anfänglichen Begeisterung der Drittligisten um eine Verpflichtung erhielt RWE den Zuschlag, doch das Kapitel Mause ist nun nahezu beendet. Der Spieler ist nicht mehr Teil des Teamtrainings, was seine Zukunft bei den Essenern stark in Frage stellt.
Entscheidung für individuelles Training
Profifußball-Direktor Marcus Steegmann erklärte: "Nach Janniks langwieriger Ellbogenverletzung haben wir gemeinsam entschieden, dass er sich bei einem individuellen Athletiktrainer in Köln intensiv auf die neue Saison vorbereitet." Steegmann betonte, dass man den anderen Stürmern in der Endphase der Saison das maximale Vertrauen aussprechen wollte. Die Erwartungen an Mause waren hoch, doch nun geht es für ihn darum, sich in einen stabilen und leistungsbereiten Zustand zu bringen.
Karriere unter Druck
In elf Drittliga-Partien sammelte Mause insgesamt 664 Einsatzminuten und erzielte dabei drei Tore, darunter ein Doppelpack beim 3:1-Sieg gegen Hoffenheim II. Trotz dieser positiven Momente blieb der Knoten jedoch in der Liga weitgehend geplatzt. Berichten zufolge waren auch seine Trainingsleistungen nicht zufriedenstellend, was zu seiner vorzeitigen Rückkehr nach Aachen führte. Mause ist bis 2027 an den FCK gebunden, doch die finanzielle Belastung wird bis zum Ende der Leihe von RWE getragen. Eine Perspektive scheint auch in Kaiserslautern für den 27-Jährigen nicht mehr gegeben zu sein.
