Janis Juckel wechselt in die Regionalliga
Energie-Profi Janis Juckel (21) hat sich entschieden, seine Karriere nicht in der zweiten Liga fortzusetzen, sondern beim Greifswalder FC in der Regionalliga zu spielen. Mit diesem Schritt wird er bereits der vierte Spieler von Energie Cottbus, der in diesem Sommer den Weg an die Ostsee findet. Juckel unterschreibt einen Vertrag bis 2027 und reiht sich damit in die Reihe von ehemaligen Cottbus-Spielern ein, die Trainer Alain Karim nach Greifswald geholt hat.
Ein gutes Gefühl für den Wechsel
„Die Gespräche haben mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich habe viel Vertrauen und Wertschätzung gespürt, und die sportliche Perspektive hat mich überzeugt. Deshalb freue ich mich sehr auf die neue Aufgabe beim Greifswalder FC“, äußerte sich Juckel nach seinem Wechsel. Der gebürtige Bernauer bringt bereits eine beachtliche Erfahrung mit, die er in 20 Einsätzen in der dritten Liga sowie 45 Spielen in der Regionalliga Nordost gesammelt hat.
Junge Talente im Fokus des Greifswalder FC
Der Transfer von Juckel ist für den Greifswalder FC ein echter Coup. Der Klub setzt zunehmend auf junge Talente und verfolgt diesen eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Mit Edgar Kaizer und Theo Harz haben bereits zwei weitere ehemalige Energie-Nachwuchsspieler in der vergangenen Saison den Sprung zum GFC geschafft. Diese Strategie soll dem Verein helfen, sich in der Regionalliga zu etablieren.
Alain Karim: Der Architekt der Cottbus-Greifswald-Achse
Verantwortlich für die bemerkenswerte Verbindung zwischen Cottbus und Greifswald ist Trainer Alain Karim. Der 39-Jährige hat im Sommer das Zepter von Björn Lipfert übernommen und bringt frischen Wind in den Verein. Karim, der zuletzt die U19 von Energie Cottbus trainierte und diese bis ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft führte, setzt auf eine Mischung aus Erfahrung und Talent. Mit Juckel und seinen ehemaligen Schützlingen soll der Greifswalder FC in der Regionalliga neue Höhen erreichen.
