Trainerfrage geklärt: Shubitidze erhält Vertrauen
Der FC Erzgebirge Aue hat die Trainerfrage für die kommende Regionalliga-Saison entschieden. Wie der Verein am Montag bekanntgab, wird Khvicha Shubitidze weiterhin an der Seitenlinie stehen. Diese Entscheidung folgt auf eine gründliche Prüfung mehrerer Kandidaten und einer deutlichen Stabilisierung der Mannschaftsleistung.
Stabilität und Fortschritt unter Shubitidze
In den letzten sieben Spielen unter Shubitidze konnten die Veilchen zwei Siege und vier Unentschieden verbuchen, wobei sie nur einmal verloren. Der 51-Jährige übernahm den Trainerposten an Ostern von Christoph Dabrowski und sorgte für eine spürbare Verbesserung im Spielstil und der Einstellung der Mannschaft. Auch wenn der Abstieg aus der 3. Liga nicht verhindert werden konnte, war das Auftreten des Teams in der Rückrunde deutlich überzeugender.
Entscheidung auf Basis von Leistung und Charakter
Vereinspräsident Thomas Schlesinger betonte, dass die Entscheidung für Shubitidze nicht leicht gefallen sei. "Es gab mehrere spannende Kandidaten, aber nach Abwägung aller Faktoren haben wir uns für Khvicha entschieden, da er sich in dieser schwierigen Phase der Saison bewährt hat", so Schlesinger. Die fehlende Erfahrung in der Regionalliga wurde bei der Entscheidung nicht als ausschlaggebend betrachtet.
Kaderplanung im Fokus
Mit dem Rückenwind der Vereinsführung möchte Shubitidze die Verantwortung für den Neuaufbau des Teams übernehmen. Neben dem anstehenden Pokalfinale gegen den FSV Zwickau am 23. Mai liegt der Schwerpunkt auf der Kaderplanung. Der aktuelle Kader ist stark von Abgängen betroffen, da kaum ein Spieler einen Vertrag für die Regionalliga hat. Shubitidze wird weiterhin von Co-Trainer Enrico Kern unterstützt, der ebenfalls eine wichtige Rolle im zukünftigen Teamaufbau spielen wird.
