Lars Gindorf kehrt nach einer beeindruckenden Saison bei Alemannia Aachen zu seinem Stammverein Hannover 96 zurück. Die Niedersachsen haben die Rückkehr des 24-Jährigen nun offiziell bestätigt.
Ein beeindruckender Abschied aus Aachen
Mit 22 Toren und zehn Vorlagen hat Lars Gindorf in der letzten Saison als Topscorer von Alemannia Aachen glänzen können. Er wurde nur von Verls Berkan Taz übertroffen, der mit 16 Toren und 17 Vorlagen ebenfalls eine starke Saison spielte. Doch trotz seiner herausragenden Leistungen wird Gindorf in der kommenden Saison nicht mehr für die Schwarz-Gelben auflaufen, da er zurück zu Hannover 96 wechselt, wo er noch bis 2027 unter Vertrag steht.
Hannovers Sportdirektor lobt Gindorfs Entwicklung
Sportdirektor Ralf Becker äußerte sich in der "Bild"-Zeitung äußerst positiv über die Entwicklung des Offensivspielers: "Lars hat eine super Entwicklung genommen, ist ein absoluter Topspieler der 3. Liga. Wir freuen uns, dass er im Sommer zu uns zurückkommt." Doch ob Gindorf auch im nächsten Jahr für Hannover auf dem Platz stehen wird, bleibt abzuwarten. Viel hängt davon ab, in welcher Liga die 96er spielen werden.
Verbleib in der 3. Liga unwahrscheinlich
Die Wahrscheinlichkeit, dass Gindorf für Hannover 96 bleibt, scheint gering, insbesondere angesichts seines hervorragenden Torquoten. Angebote aus anderen Clubs dürften für den talentierten Spieler reichlich vorhanden sein. Alemannia Aachen wird aufgrund finanzieller Einschränkungen nicht in der Lage sein, eine Rückkehr des Stürmers zu realisieren, was Sportchef Rachid Azzouzi bereits als "sehr gering" eingeschätzt hat.
Zukunft weiterer Leihspieler ungewiss
Während Alemannia Aachen den Stürmer Mika Schroers fest verpflichtet hat, bleibt die Zukunft der anderen Leihspieler ungewiss. Spieler wie Omar Sillah, Matti Wagner, Jonas Oehmichen und weitere stehen vor einer unsicheren Zukunft. Bei Fotios Pseftis könnte jedoch eine Kaufoption in Betracht gezogen werden, falls der TSV sich für einen Verbleib entscheidet.