Pyrotechnik sorgt für hohe Geldstrafen in der 3. Liga
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Pyrotechnik sorgt für hohe Geldstrafen in der 3. Liga

Sebastian Journalist
Pyrotechnik sorgt für hohe Geldstrafen in der 3. Liga

Geldstrafen für 1860 München, Rot-Weiss Essen und 1. FC Saarbrücken

Das DFB-Sportgericht hat kürzlich drei Vereine der 3. Liga mit hohen Geldstrafen belegt, die aufgrund von Pyrotechnik-Einsätzen ihrer Fans verhängt wurden. 1860 München, Rot-Weiss Essen und der 1. FC Saarbrücken müssen nun tief in die Tasche greifen.

Strafe für 1860 München

Die Münchener Löwen müssen 31.290 Euro zahlen, nachdem ihre Anhänger am 18. April beim Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken insgesamt 59 bengalische Fackeln, zwölf Rauchkörper und zwei Raketen gezündet hatten. Diese Pyro-Aktionen führten dazu, dass die Partie in der 61. Minute für rund dreieinhalb Minuten unterbrochen werden musste, was die Sicherheit im Stadion gefährdete.

Rot-Weiss Essen bleibt Spitzenreiter der Strafentabelle

Rot-Weiss Essen ist mit einer Geldstrafe von 30.520 Euro ebenfalls betroffen. Die Fans zündeten am 19. April vor dem Spiel in Cottbus 40 bengalische Fackeln, 15 Rauchkörper und zwei Raketen, was den Anpfiff um etwa drei Minuten verzögerte. Trotz der hohen Strafe bleibt der Verein mit insgesamt 204.620 Euro in dieser Saison an der Spitze der Strafentabelle.

1. FC Saarbrücken ebenfalls bestraft

Der 1. FC Saarbrücken, der bereits beim besagten Spiel gegen 1860 München in Erscheinung trat, muss nun 5.250 Euro zahlen. Die eigenen Fans hatten vor Anpfiff des Spiels 15 Rauchkörper gezündet, was die Geldstrafe zur Folge hatte. In der Gesamttabelle der Geldstrafen belegt der FCS mit 52.325 Euro nun den siebten Platz.

Möglichkeiten zur Reduzierung der Strafen

Alle drei betroffenen Klubs können bis zu einem Drittel der verhängten Geldstrafen in sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen investieren. Dies könnte helfen, ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden und die Sicherheit für alle Zuschauer zu erhöhen.