Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat kürzlich zwei Drittligisten mit empfindlichen Geldstrafen belegt. Der VfL Osnabrück und der SV Wehen Wiesbaden müssen gemeinsam eine Summe von 34.800 Euro zahlen, nachdem ihre Fans gegen die Regeln verstoßen haben.
VfL Osnabrück unter Druck wegen Fanverhalten
Ein Großteil der Strafe entfällt auf den VfL Osnabrück, dessen Anhänger während eines Spiels gegen Viktoria Köln für chaotische Zustände sorgten. Vor dem Anpfiff zündeten sie mindestens 20 Raketen sowie zahlreiche weitere pyrotechnische Gegenstände, was zu einer Verzögerung des Spielbeginns um eine Minute führte. Dieses Verhalten bestraft das DFB-Sportgericht mit 26.400 Euro, was die Ernsthaftigkeit der Situation unterstreicht.
Wiesbaden ebenfalls mit Pyro-Vorfällen
Nicht nur Osnabrück hat Probleme mit der Pyrotechnik: Auch der SV Wehen Wiesbaden sieht sich mit einer Strafe von 8.400 Euro konfrontiert. Bei einem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt zündeten die Wiesbadener Fans vier Rauchkörper und 20 Bengalische Fackeln. Diese Vorfälle zeigen, dass die Sicherheitsrichtlinien im Stadion weiterhin ein heiß diskutiertes Thema bleiben.
Investitionen in Sicherheit und Prävention
Beide Vereine haben die Möglichkeit, ein Drittel der Geldstrafe in sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu investieren. Diese Regelung soll dazu beitragen, dass ähnliche Vorfälle in der Zukunft vermieden werden. Die Vereine müssen dem DFB nachweisen, wie sie die Mittel verwenden, um die Sicherheit und das Wohl des Publikums zu gewährleisten.