Vielfalt der Modelle in der Diskussion
Die Reform der Regionalliga steht vor einer spannenden, aber auch herausfordernden Diskussion. Kompass-Modell, Regionenmodell oder das vom bayerischen Fußballverband (BFV) vorgeschlagene Zwei-Phasen-Modell – mehrere Ansätze stehen zur Debatte. Doch wann und wie diese Modelle konkret umgesetzt werden, bleibt vorerst unklar.
Der Meinungsbildungsprozess ist noch im Gange
Ein entscheidendes Datum könnte der 14. Mai werden, an dem die Präsidenten der Regional- und Landesverbände zur turnusmäßigen Sitzung anlässlich des DFB-Pokal-Finales der Frauen in Köln zusammenkommen. Es bleibt jedoch abzuwarten, in welchem Umfang über die Regionalliga-Reform diskutiert wird. Der DFB hat bereits klargestellt, dass es sich um keine entscheidungsrelevante Konferenz handelt und dass der Meinungsbildungsprozess unter den Regionalliga-Trägern noch nicht abgeschlossen ist.
Zukunft der Reform: Umsetzung frühestens zur Saison 2028/29
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Diskussion ist der mögliche Zeitrahmen für die Umsetzung der Reform. Frühestens zur Saison 2028/29 könnte eine neue Struktur in Kraft treten, wobei die Spielzeit 2027/28 als Qualifikationsjahr dienen würde. Zuvor müssen jedoch alle Beteiligten eine gemeinsame Lösung finden, was angesichts der ablehnenden Haltung des BFV zu den DFB-Vorschlägen eine Herausforderung darstellt.
Die Suche nach einer mehrheitsfähigen Lösung
Die Komplexität der Situation wird durch die unterschiedlichen Interessen der Regional- und Landesverbände verstärkt. Der DFB betont, dass alle Regionalliga-Träger zunächst intern über die Ergebnisse des Meinungsbildungsprozesses entscheiden müssen, bevor eine konkrete Richtung eingeschlagen werden kann. Die Suche nach einer mehrheitsfähigen Lösung für die Reform der Regionalliga gestaltet sich somit als ein langwieriger und anspruchsvoller Prozess, dessen Ausgang noch offen ist.