Verstärkung für die Abwehr gesucht
Nach den Abgängen von Kapitän Michael Schultz und Tobias Kraulich ist Rot-Weiss Essen dringend auf der Suche nach einer Verstärkung für das Abwehrzentrum. Die WAZ berichtet, dass der 26-jährige Patrick Nkoa im Fokus des Vereins steht und sogar als Wunschkandidat gehandelt wird. Der Innenverteidiger könnte entscheidend zur Stabilität der Defensive beitragen und die Lücken, die durch die Abgänge entstanden sind, schließen.
Erfolgreiche Zeit in der 3. Liga
Patrick Nkoa ist in der 3. Liga kein Unbekannter. In der Saison 2024/25 spielte er für Alemannia Aachen, wo er sich als fester Bestandteil der Abwehr etablierte. Trotz des Interesses der Verantwortlichen, ihn zu halten, entschied sich der Kameruner für einen Wechsel in die Schweiz, der jedoch aufgrund fehlender Papiere scheiterte. Daraufhin wechselte Nkoa zu Eintracht Braunschweig, wo er unter Trainer Heiner Backhaus, der ihn bereits in Aachen betreut hatte, 17 Spiele absolvierte, ein Tor erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete.
Verletzungsbedingte Ausfälle und Vertragslage
Nkoas letzte Partie fand im März statt, bevor er wegen einer Rot-Sperre und später aufgrund von Knieproblemen ausfiel. Da sein Vertrag bei Eintracht Braunschweig nicht verlängert wird, ist der Abwehrspieler nun ablösefrei auf dem Markt. Dies macht ihn zu einer attraktiven Option für Rot-Weiss Essen, die dringend nach einer Verstärkung suchen.
Konkurrenz aus dem In- und Ausland
Neben RWE zeigen auch andere Vereine Interesse an Nkoa, darunter der tschechische Erstligist Viktoria Pilsen. Der Kameruner hat eine wechselhafte Karriere hinter sich, die ihn über Schwarz-Weiß Wattenscheid, Rot-Weiß Erfurt und Hansa Rostock schließlich nach Aachen führte. Bereits vor drei Jahren stand er auf der Liste von Rot-Weiss Essen. Die Frage bleibt, ob der Transfer nun im zweiten Anlauf realisiert werden kann. Sollte es gelingen, wäre Nkoa der zweite externe Neuzugang nach Janne Sietan von Waldhof Mannheim für die kommende Saison.
