Im Rahmen des 33. Spieltags der 3. Liga steht für Rot-Weiss Essen ein wichtiges Heimspiel gegen den FC Ingolstadt an. Der Anpfiff erfolgt aktuell um 14 Uhr im Stadion an der Hafenstraße. Das Team von Trainer Uwe Koschinat geht mit Rückenwind in die Partie, nachdem es in den vergangenen sechs Spielen ununterbrochen Siege eingefahren hat, zuletzt mit einem 3:1-Erfolg beim 1. FC Schweinfurt 05.
Ramien Safi: Der Motor im Sturm
Eine Schlüsselrolle in der Offensive spielt der 26-jährige Ramien Safi, der beim letzten Aufeinandertreffen in Schweinfurt von Koschinat in die Startelf berufen wurde. Der agile Angreifer, der im holländischen Winschoten geboren wurde, wechselte im Sommer 2024 vom SV Rödinghausen zu RWE und hat sich rasch zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams entwickelt. Im Interview mit der „kurzen fuffzehn“ teilt Safi seine Gedanken über die bevorstehenden „Endspiele“ und seine Verbindung zur afghanischen Nationalmannschaft.
Verletzung als Glück im Unglück
Nach einem schmerzhaften Zwischenfall in Schweinfurt, als Safi angeschlagen ausgewechselt werden musste, zeigt sich der Stürmer erleichtert: „Ich hatte Glück im Unglück und bin ohne ernsthafte Verletzung davongekommen. Die Entscheidung, mich weiterspielen zu lassen, war aus meiner Sicht nicht richtig.“ Trotz der Umstände konnte das Team den Sieg nach Hause bringen, und Safi reflektiert: „Wir haben uns gegen Schweinfurt schwergetan, aber die Tore zur richtigen Zeit erzielt.“
Starke Leistungen und persönliche Ansprüche
Im Sturmrumpf fühlt sich Safi besonders wohl: „Als Sturmspitze kann ich meine Stärken am besten zur Geltung bringen. Ich genieße es, für Unruhe in der Abwehr des Gegners zu sorgen.“ Trotz seiner wichtigen Rolle hat er mit zwei Toren in 31 Einsätzen noch Luft nach oben. „Ich bin mit meiner Torausbeute nicht zufrieden. Der mannschaftliche Erfolg steht für mich jedoch an erster Stelle.“
Ein Blick auf die Zukunft
Die Aussicht auf das bevorstehende Duell gegen den FC Ingolstadt lässt die Euphorie im Team und bei den Fans steigen. Safi spürt das Momentum und betont: „Wir haben uns eine Selbstverständlichkeit erarbeitet, die uns stark macht. Wir wissen, was wir können.“ Der zweite Platz in der Tabelle ist ein Zeichen für den Aufwärtstrend, und das Team ist entschlossen, diesen Kurs fortzusetzen. Mit einem klaren Fokus auf den kommenden Gegner und der Unterstützung der Fans ist die Vorfreude auf das Heimspiel groß. Ramien Safi und seine Mitspieler sind bereit, die Siegesserie weiter auszubauen und die englische Woche gebührend zu krönen.