RWE klettert auf Platz drei
Der Aufstiegstraum von Rot-Weiss Essen lebt weiter. Mit einem packenden 3:2-Auswärtssieg gegen den SSV Ulm 1846 Fußball am letzten Spieltag der 3. Liga sicherte sich das Team von Trainer Uwe Koschinat den begehrten Relegationsplatz. Mit insgesamt 70 Punkten beendete RWE die Saison auf dem dritten Rang und zieht nun in die Relegation ein, wo sie am 22. und 26. Mai gegen den Tabellendrittletzten der 2. Bundesliga antreten werden.
Dramatik pur im Donaustadion
Vor 13.918 Zuschauern, darunter mindestens 4.100 mitgereiste RWE-Fans, entwickelte sich im Donaustadion ein echtes Nervenspiel. Torben Müsel sorgte bereits in der 2. Minute für eine frühe Führung der Rot-Weissen, doch das Spiel wendete sich schnell. Nach einem Foulelfmeter von Lucas Röser (28.) und einem weiteren Tor von Dennis Chessa (35.) lag RWE plötzlich hinten. Müsel konnte jedoch kurz vor der Halbzeit mit seinem zweiten Tor (40.) erneut ausgleichen und stellte die Weichen für eine spannende zweite Halbzeit.
Hüning sorgt für den entscheidenden Treffer
Im zweiten Durchgang blieb RWE die spielbestimmende Mannschaft, doch der Ulmer Torhüter Christian Ortag leistete sich zahlreiche Paraden und hielt sein Team im Spiel. Als Ulms Lukas Mazagg in der 71. Minute die Gelb-Rote Karte sah, schien der Weg für RWE frei. Doch erst in der Nachspielzeit, durch einen Treffer von Ben Hüning (90.+2), fiel der erlösende Siegtreffer. Trainer Uwe Koschinat äußerte sich nach dem Spiel: „Obwohl wir wahnsinnig viele Möglichkeiten für weitere Tore hatten, war es am Ende ein Kraftakt.“
Vorbereitungen für die Relegation
In den kommenden Tagen laufen die Vorbereitungen für die Relegation auf Hochtouren. RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit zu den Auswärtsspielen suchen oder anbieten möchten, können sich über die „MitFFAhrzentrale“ der Fan- und Förderabteilung auf der Homepage eintragen. Zudem stehen den Fans spezielle Parkplätze zur Verfügung, um eine reibungslose Anreise zu gewährleisten. Die Vorfreude auf die Relegation ist spürbar und die gesamte RWE-Familie blickt gespannt auf die kommenden Herausforderungen.
