Rot-Weiss Essen denkt längst über die Gegenwart hinaus. Während sportlich alles in Richtung Aufstieg drängt, laufen hinter den Kulissen bereits intensive Personalplanungen. Im Fokus stehen dabei vor allem zwei Leihspieler, die aktuell den Unterschied machen.
Schlüsselspieler sollen bleiben
Bei Rot-Weiss Essen richtet sich der Blick nicht nur auf die Tabelle, sondern auch auf die Zukunft des Kaders. Besonders Dickson Abiama und Jannik Hofmann haben sich in kurzer Zeit zu wichtigen Stützen entwickelt und stehen deshalb ganz oben auf der Wunschliste für eine Weiterverpflichtung, wie aus einem Bericht der „WAZ“ hervorgeht. Der Verein ist sogar bereit, Geld in die Hand zu nehmen. Vor allem Abiama könnte teuer werden, da der 1. FC Kaiserslautern eine hohe Ablöse verlangen dürfte. Dort beobachtet man seine starke Form genau, bleibt aber offen für Gespräche.
Entscheidungen liegen bei den Stammvereinen
Auch bei Hofmann ist die Lage offen. Sein aktueller Klub, der 1. FC Nürnberg, zeigt sich zufrieden mit seiner Entwicklung und will ihn nicht vorschnell abgeben. Dennoch ist ein fester Wechsel nicht ausgeschlossen. Beide Fälle haben gemeinsam: Die Entscheidung liegt letztlich bei den abgebenden Vereinen und hängt stark davon ab, wie die Kaderplanung dort aussieht.
Weitere Optionen im Kader
Neben Abiama und Hofmann prüft RWE auch bei anderen Leihspielern Lösungen. Bei Jaka Cuber Potocnik ist eine weitere Leihe denkbar, während sich bei Franci Bouebari ebenfalls Perspektiven bieten könnten, da seine Einsatzchancen beim SC Freiburg begrenzt sind.
Aufstieg als entscheidender Faktor
Ein möglicher Aufstieg in die 2. Bundesliga würde viele dieser Personalien deutlich beeinflussen. Für Spieler wie Abiama und Hofmann wäre ein Verbleib in Essen dann wesentlich attraktiver und realistischer. Am Ende hängt vieles an zwei Faktoren: sportlicher Erfolg und finanzielle Möglichkeiten. Klar ist aber schon jetzt, dass Rot-Weiss Essen alles daran setzt, seine Erfolgsgaranten nicht wieder ziehen zu lassen.