Sandro Wagner bricht sein Schweigen: Ein persönlicher Rückblick und neue Perspektiven
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Sandro Wagner bricht sein Schweigen: Ein persönlicher Rückblick und neue Perspektiven

Sebastian Journalist
Sandro Wagner bricht sein Schweigen: Ein persönlicher Rückblick und neue Perspektiven
Quelle: bild.de

Sandro Wagner, der ehemalige Trainer des FC Augsburg, hat sich nach monatelanger Abwesenheit aus der Öffentlichkeit zu Wort gemeldet. In einem kürzlich geführten Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ reflektiert er über seine Zeit in Augsburg und die Lehren, die er aus dieser Erfahrung gezogen hat.

Rückblick auf die Augsburg-Zeit

Wagner äußert sich zu seinem abrupten Ende beim FC Augsburg, das nach nur 14 Pflichtspielen und einer durchwachsenen Bilanz von vier Siegen, einem Unentschieden und neun Niederlagen kam. „Ich hätte die Zeit gerne schöner beendet, aber ich kann jetzt schon sagen, dass das wieder ein wichtiger Erfahrungswert für mich war“, erklärt er. Die Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden, sei einvernehmlich gefallen und habe ihn nicht aus der Bahn geworfen. Die Erwartungen waren hoch, doch die Realität stellte sich als herausfordernd dar. Wagner betont, dass er aus dieser Erfahrung nur lernen kann und wird. Seine Zeit in Augsburg hat ihm gezeigt, wie wichtig es ist, sich in einem Umfeld zu bewegen, das offen für Veränderungen ist.

Neuanfang und Selbstreflexion

Nach seinem Aus in Augsburg hat Wagner nicht nur seine berufliche Ausrichtung überdacht, sondern auch seine persönlichen Grenzen gesetzt. Er wechselte seine Handynummer und schuf sich damit einen Raum der Ruhe und Reflexion. „Die Handynummer hätte ich schon viel früher wechseln sollen. Für mich war es wichtig, bei mir selbst zu bleiben und Einflüsse von außen kontrolliert an mich ranzulassen“, erklärt er. Diese Entscheidung war für ihn essenziell, um sich als Mensch und Trainer weiterzuentwickeln. Seine Selbstkritik bezieht sich auch auf sein Image. „Vielleicht hat sich durch die Konstellation in Augsburg dort dieses Bild ergeben“, sagt Wagner. Er erkennt, dass er künftig besser abwägen muss, wo er als Trainer und Persönlichkeit sinnvoll platziert ist.

Zukunftsperspektiven: Auf der Suche nach der richtigen Herausforderung

Auf die Frage nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank bleibt Wagner vage, aber optimistisch. „Ich will nie ein Trainer sein, der sich hinstellt und sagt: Hallo, ich bin wieder bereit! Ich bin wieder heiß!“, betont er. Wagner ist derzeit daran interessiert, Gespräche zu führen und Feedback einzuholen, um ein Gefühl für neue Möglichkeiten zu entwickeln. Wenn sich die richtige Gelegenheit bietet, ist er bereit, wieder einzusteigen. „Wenn was passt, lege ich los, und wenn nicht, dann nicht“, schließt er. Seine besonnene Herangehensweise zeigt, dass Wagner nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch gewachsen ist und bereit ist, aus seinen Erfahrungen zu lernen.