Trainerwechsel nach missratener Saison
Der SC Preußen Münster und Trainer Alois Schwartz haben sich nach dem letzten Saisonspiel in einem von gegenseitiger Wertschätzung geprägten Austausch auf eine Trennung geeinigt. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ist die Entscheidung, die Zusammenarbeit in der 3. Liga nicht fortzusetzen, gefallen. Schwartz hatte den Verein erst Mitte März als Nachfolger von Alexander Ende übernommen, konnte jedoch in seinen sechs Spielen keine Erfolge verbuchen.
Schwierige sportliche Bilanz
Unter der Leitung von Schwartz blieb der SC Preußen Münster in sämtlichen Spielen sieglos und holte lediglich vier Punkte. Trotz dieser herben Enttäuschung würdigte Sport-Geschäftsführer Ole Kittner die Arbeit des Trainers. Er betonte, dass Schwartz sich "mit großer Überzeugung" für den Verein engagiert habe. Auch wenn die Ergebnisse ausblieben, sei es Schwartz und seinem Team gelungen, der Mannschaft Stabilität und Sicherheit zu geben.
Schwartz blickt mit Wehmut zurück
Alois Schwartz äußerte sich nach der Trennung positiv über seine Zeit in Münster. Er habe den Verein in sein Herz geschlossen und die fantastischen Fans als besonders eindrucksvoll erlebt. So schmerze es ihn umso mehr, dass der Abstieg nicht verhindert werden konnte. In den Gesprächen mit der Vereinsführung wurde schnell klar, dass ein Neustart notwendig sei. Schwartz bedankte sich für das "sehr gute Miteinander" und wünscht dem Verein eine zügige Rückkehr in die 2. Bundesliga.
Nachfolge noch unklar
Schwartz wird am Sonntag beim Auswärtsspiel in Elversberg zum letzten Mal auf der Bank sitzen. Wer seine Nachfolge antreten wird, steht derzeit noch nicht fest. Ein möglicher Kandidat ist Thomas Wörle, der mit dem SSV Ulm den Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Liga geschafft hat. Die Entscheidung über die zukünftige Trainerposition wird mit Spannung erwartet, während der SC Preußen Münster sich auf die kommende Saison in der 3. Liga vorbereitet.
