SC Verl: Aufstiegsträume in weiter Ferne nach Remis in Aue
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SC Verl: Aufstiegsträume in weiter Ferne nach Remis in Aue

SC Verl: Aufstiegsträume in weiter Ferne nach Remis in Aue
Quelle: www.liga3-online.de

SC Verl gibt Aufstiegsträume auf

Nach den enttäuschenden Ergebnissen der letzten Wochen steht der SC Verl vor der schmerzhaften Erkenntnis, dass die Aufstiegsträume in der 3. Liga wohl endgültig begraben sind. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Erzgebirge Aue und dem dritten sieglosen Spiel in Folge äußerte Trainer Tobias Strobl klare Worte: Die gemeinsame Reise des Teams sei vorbei.

Enttäuschende Leistung in Aue

Die Partie begann vielversprechend für die Verler, als Berkan Taz bereits in der 4. Minute das erste Tor erzielte. Ein Auswärtssieg hätte den SC Verl bis auf drei Punkte an den Relegationsplatz heranrücken lassen. Doch die Mannschaft konnte diese positive Anfangsphase nicht nutzen und enttäuschte spielerisch auf ganzer Linie. Ein schwerer Fehler von Torwart Schulze, der den Ball direkt zu Weinhauer spielte, führte zum Ausgleich und kostete den Sportclub letztlich zwei wichtige Punkte.

Kopfprobleme als mögliche Ursache?

Trainer Tobias Strobl zeigte sich nach dem Spiel besorgt über die vielen technischen Fehler, die seine Spieler gemacht hatten. "Ich weiß nicht, ob wir uns selbst im Weg stehen oder ob wir uns zu viel Gedanken machen", erklärte er. Zudem vermutete er, dass der psychologische Druck auf die Mannschaft eine Rolle spielen könnte. "Wir sind eine Gruppe, die die gemeinsame Reise sehr wertschätzt, aber vielleicht sind das die Faktoren, die uns im Moment auf die Füße fallen", so Strobl.

Der Blick nach vorn: Gewinnen um jeden Preis

Mit einem Rückstand von fünf Punkten auf den Relegationsplatz stehen die Verler vor einer großen Herausforderung. Um noch eine Chance auf den dritten Platz zu haben, müssen sie in den verbleibenden fünf Spielen gewinnen. "Du musst alle Spiele gewinnen, dann hast du vielleicht eine Chance", sagte Taz. Dennoch bleibt die Hoffnung, gegen Viktoria Köln am kommenden Samstag die Wende einzuleiten und drei Punkte einzufahren. "Es gilt, eine sehr gute Saison zu beenden, und wo die dann noch münden kann, daran werde ich heute nicht denken", fügte Strobl abschließend hinzu.