Sicherheit geht vor: Polizei bereitet sich auf Pokal-Halbfinale zwischen Chemnitz und Aue vor
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Sicherheit geht vor: Polizei bereitet sich auf Pokal-Halbfinale zwischen Chemnitz und Aue vor

Sebastian Journalist
Sicherheit geht vor: Polizei bereitet sich auf Pokal-Halbfinale zwischen Chemnitz und Aue vor
Quelle: www.bild.de

Großeinsatz der Polizei zum Sachsenpokal-Halbfinale

Zum brisanten Sachsenpokal-Halbfinale zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue am Mittwochabend (20.30 Uhr) mobilisiert die Polizei ein umfassendes Großaufgebot. Um Krawalle und gewalttätige Auseinandersetzungen zu verhindern, werden mehrere hundert Beamte sowohl rund um das „eins-Stadion an der Gellertstraße“ als auch im gesamten Stadtgebiet präsent sein.

Erinnerungen an frühere Auseinandersetzungen

In der Vergangenheit kam es bereits zu Krawallen zwischen den Anhängern beider Clubs. So war es beim letzten Aufeinandertreffen im März 2025 zu einem Vorfall am Hauptbahnhof gekommen, bei dem die Polizei schnell eingreifen musste. Damals wurden die Identitäten von fast 150 beteiligten Fans festgestellt, und eine Person erlitt Verletzungen. Auch im Jahr 2023 gab es mehrere Straftaten rund um das Derby, darunter Landfriedensbruch und Körperverletzungen.

Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei im Fokus

Polizeisprecher Andrzej Rydzik kündigte an, dass die sächsische Bereitschaftspolizei eine zentrale Rolle im Einsatz spielen wird. Für den Pokal-Kracher werden mehr als 15.000 Zuschauer erwartet, darunter etwa 2.200 Anhänger aus Aue. Um eine direkte Konfrontation zwischen den Fangruppen zu vermeiden, wird die Polizei mit einem starken Aufgebot vor Ort sein.

Allgemeinverfügung zur Sicherheit

Die Stadt Chemnitz hat für den Spieltag eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen bestimmter Gegenstände im Stadionbereich verbietet. Dazu gehören unter anderem Sturmhauben, Metallstangen und Baseballschläger. In der Verfügung wird betont, dass die Begegnung als Sicherheits-/Risikospiel der Kategorie 1 eingestuft wurde, was auf das hohe Gewaltpotenzial der Fangruppen hinweist. Es wird mit erheblichen Personen- und Sachschäden gerechnet, weshalb umfassende Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind. Für die Fans bedeutet das auch, dass sie sich auf Einschränkungen im Straßenverkehr einstellen müssen, insbesondere im Bereich des Stadions. Um die Kommunikation zu verbessern, wird die Polizei zudem einen Einsatzticker einführen, der über aktuelle Entwicklungen und Verkehrseinschränkungen informiert.