Trainerwechsel am Donaustadion
In dieser Woche wird der SSV Ulm voraussichtlich seinen neuen Sportchef präsentieren. Im Rahmen dieser personellen Veränderungen gibt es auch Neuigkeiten auf der Trainerposition. Laut Berichten der "Stuttgarter Nachrichten" steht Daniel Jungwirth, der zurzeit die U17 des VfB Stuttgart betreut, bereit, die Nachfolge von Pavel Dotchev anzutreten, falls der Verein in die Regionalliga absteigt.
Erfolgreiche Bilanz in der U17
Der 44-jährige Jungwirth kann auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken. In 55 Spielen erzielte er mit seiner U17-Mannschaft einen Punkteschnitt von 2,4, was auf eine starke Leistung hinweist. Kürzlich führte er sein Team mit einem 9:0-Sieg gegen Hannover 96 ins Viertelfinale der deutschen B-Junioren-Meisterschaft. Zuvor hatte er die Stuttgarter bereits ins Halbfinale gebracht. Diese Erfahrungen könnten sich als wertvoll erweisen, sollte er in Ulm die Zügel übernehmen.
Dotchevs mögliche Abgangsszenarien
Pavel Dotchev, der derzeitige Trainer, hat immer wieder betont, dass er unter bestimmten Bedingungen auch in der Regionalliga bleiben könnte. Sein Vertrag verlängert sich jedoch nur im Falle des Klassenerhalts. Die Anzeichen deuten jedoch darauf hin, dass der Verein bereits andere Pläne verfolgt und sich auf einen Neuanfang vorbereitet.
Neuer Sportchef in Sicht
Im Hinblick auf die sportlichen Geschicke des Vereins sind auch die Gespräche um einen neuen Sportchef in vollem Gange. Neben Christian Werner werden nun auch Jürgen Luginger, ehemaliger Trainer des 1. FC Saarbrücken, und Murat Isik von der TSG Balingen als mögliche Kandidaten gehandelt. Luginger bringt umfangreiche Erfahrungen aus der Regionalliga mit, während Isik seine Zeit bei Balingen zum Saisonende beenden wird. Auch Mario Estasi, der derzeit als Sportdirektor bei der SGV Freiberg tätig ist, wird als potenzieller Kaderplaner in Erwägung gezogen.
