St. Paulis Sturm-Flaute erreicht neuen Tiefpunkt
Die Situation beim FC St. Pauli wird zunehmend kritischer. Nach der 0:2-Niederlage gegen Heidenheim ist das Team von Trainer Alexander Blessin das erste in dieser Saison, das gegen den Tabellenletzten kein Tor erzielen konnte. Diese Torausbeute im Abstiegskampf ist alarmierend und wirft Fragen auf.
Eingeschlafene Offensive: Nur drei Tore in sieben Spielen
In den letzten sieben Spielen hat der Kiez-Klub nur drei Tore erzielt. Damit ist St. Pauli das wenigsten torgefährliche Team der gesamten Liga. Dabei begann die Saison vielversprechend: In den ersten drei Partien erzielten die Hamburger sieben Tore und schienen auf einem guten Weg zu sein. Doch im weiteren Verlauf der Saison hat sich die Offensive dramatisch verschlechtert. Nach einem kurzen Aufblühen im Februar mit fünf Toren in vier Spielen sind die Stürmer in den letzten Monaten nahezu ohne Durchschlagskraft.
Der Grund für die Torgefahr: Verletzungen und Formschwäche
Ein zentrales Problem ist die Form der Mittelstürmer. Der letzte Treffer eines zentralen Angreifers liegt bereits über drei Monate zurück, als Ricky-Jade Jones beim 2:3 in Dortmund erfolgreich war. Auch die neu verpflichteten Spieler wie Taichi Hara erhalten keine Chance, während die anderen Stürmer wie Martijn Kaars und Abdoulie Ceesay in Heidenheim nicht in der Lage waren, für Torgefahr zu sorgen. Diese Situation macht die derzeitige Situation umso besorgniserregender, da die Konkurrenz im Abstiegskampf ihre Stürmer mobilisiert.
Hoffnungsträger Hountondji: Letzte Chance für den Klassenerhalt
Der einzige Lichtblick in der Offensive ist Andréas Hountondji, der nach seiner Verletzung wieder auf dem Weg der Besserung ist. Er hatte gegen Köln und Heidenheim gute Gelegenheiten, die allerdings ungenutzt blieben. Um den Klassenerhalt noch zu sichern, müssen diese Chancen gegen Mainz am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) genutzt werden. St. Pauli steht vor einer entscheidenden Partie, und die Zeit drängt.
