Strobls Verpflichtung beim VfL Wolfsburg
Mit einem klaren Ziel vor Augen hat der VfL Wolfsburg Tobias Strobl als neuen Cheftrainer verpflichtet. Am Mittwoch unterzeichnete der 38-Jährige einen Vertrag über zwei Jahre und soll die Wölfe zurück in die Bundesliga führen. Strobl, der in der vergangenen Drittliga-Saison große Erfolge mit dem SC Verl feierte, wird in der Branche als eines der vielversprechendsten Trainer-Talente Deutschlands gehandelt. Seine innovativen Ansätze und die Fähigkeit, seine Mannschaften zu motivieren, erinnern viele an Größen wie Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann.
Strobl über den Vergleich mit den Stars
Auf den Vergleich mit den prominenten Trainern reagierte Strobl bescheiden: „Der erste Impuls ist schon: Boah, geil! Das heißt ja, dass du irgendwie was richtig gemacht hast. Aber der zweite Impuls ist: Nein! Jürgen Klopp und Julian Nagelsmann sind meilenweit weg.“ Sein Ziel ist es, seine beste Version als Trainer zu finden und sich nicht in den Schatten anderer zu stellen.
VfL-Boss Hecking äußert sich skeptisch
Dieter Hecking, der Vorgänger von Strobl und aktuelle Boss des VfL, hält die Vergleiche mit den Trainer-Promis für unangebracht. „Ich habe schon gehört, dass er der neue Nagelsmann oder neue Klopp sein soll. Davon halte ich überhaupt nichts.“ Hecking möchte Strobl die Möglichkeit geben, sich unabhängig zu entwickeln und zu zeigen, was er kann.
Verbindungen zu Klopp und Transfergerüchte
Eine interessante Anekdote verbindet Strobl mit Jürgen Klopp: Bei einem Sommerevent in Liverpool hatten die beiden die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. „Er hat schon so eine Gabe, sehr schnell zu dir Zugriff zu bekommen. Ich habe mich sofort wohlgefühlt.“ Diese Erfahrungen könnten Strobl helfen, eine ähnliche Verbindung zu seinen Spielern aufzubauen. Währenddessen gibt es auch Neuigkeiten aus dem Transfermarkt. Der HSV-Stürmer Robert Glatzel steht laut BILD kurz vor einem Wechsel nach Wolfsburg. Die Einigung über einen Zwei-Jahres-Vertrag scheint bereits erzielt, nun geht es nur noch um die Ablöse, die sich auf etwa 1 bis 1,5 Millionen Euro belaufen könnte. Hecking bleibt jedoch zurückhaltend und äußert sich dazu vage: „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – wie bei den drei Affen.“ Die kommenden Wochen versprechen spannend zu werden, sowohl für Strobl als auch für den VfL Wolfsburg auf dem Weg zurück in die Bundesliga.
