Die Stimmung bei Rot-Weiss Essen hat sich nach zwei Siegen am Ende einer intensiven Englischen Woche merklich aufgehellt. Um im Kampf um die Spitzenplätze weiter mitzumischen, sind die drei Punkte im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue von entscheidender Bedeutung.
Golz zurück im Tor
Ein ganz besonderes Highlight ist die Rückkehr von Stammkeeper Jakob Golz. Nach einer Verletzung, die ihn mehrere Monate außer Gefecht setzte, hat der Torwart nun bewiesen, dass er wieder uneingeschränkt wettkampffähig ist. Trainer Uwe Koschinat bezeichnete die Entscheidung, Golz wieder ins Tor zu stellen, als "logisch". Golz, der zu den besten Torhütern der Liga zählt, bringt nicht nur exzellente Fähigkeiten mit, sondern auch eine bemerkenswerte Konzentrationsfähigkeit und Ruhe – Eigenschaften, die für das Team entscheidend sein könnten. Auf der Bank wird Felix Wienand Platz nehmen, der Golz in den letzten Wochen vertreten hat. Wienand hatte trotz einiger Patzer eine solide Leistung gezeigt, doch Koschinat betont, dass beide Torhüter sich in ihren bisherigen Leistungen nichts zu Schulden kommen lassen haben.
Casali muss auf die Tribüne
Für Tino Casali, der in den letzten Spielen aktiv war, bleibt nur die Zuschauerrolle. Dies ist für ihn natürlich enttäuschend, doch Koschinat möchte an der festgelegten Hierarchie festhalten. Auch wenn Casali in der Vergangenheit bewiesen hat, dass er in wichtigen Momenten bestehen kann, ist die Rückkehr von Golz für die Mannschaft ein positives Signal.
Besondere Vorzeichen gegen Aue
Das Duell gegen die Erzgebirger erhält zusätzlich eine besondere Note, da Essens Ex-Coach Christoph Dabrowski an die Hafenstraße zurückkehrt. Koschinat erwartet ein offensives Aue, das "die Flucht nach vorne suchen" wird. Doch auch Rot-Weiss Essen wird in der eigenen Arena nicht defensiv agieren. Mit einer "ganz tollen Ausgangssituation" und einer spürbaren Euphorie im Umfeld soll der Gegner frühzeitig gestoppt werden. In der Defensive wird Jakob Golz alles daran setzen, dass es hinten nicht klingelt. Mit einem starken Auftritt könnte er nicht nur dem Team, sondern auch den Fans eine Freude bereiten.