Der TSV Havelse hat im Niedersachsenpokal einen herben Rückschlag erlitten. Nach den jüngsten Erfolgen in der Liga musste sich der Drittligist im Halbfinale dem Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 2:4 im Elfmeterschießen geschlagen geben. Damit ist der Traum von der Teilnahme am DFB-Pokal für die Havelser vorzeitig beendet.
Havelser Stammelf bleibt unter Druck
Trainer Ferchichi setzte für das wichtige Duell überwiegend auf sein bewährtes Stammpersonal. Im Vergleich zur letzten Partie, in der Havelse Saarbrücken mit 2:0 besiegte, gab es einige Veränderungen in der Startelf. Kolgeci, Ilic, Robin Müller und Schepp erhielten den Vorzug vor Aytun, Boujellab, Duah und Paldino. Trotz dieser personellen Änderungen verlief der Start in die Partie alles andere als optimal.
Jeddeloh überrascht mit frühem Tor
In der 31. Minute brachte Wegener den Underdog Jeddeloh in Führung, was die Havelser unter Druck setzte. Doch nach der Halbzeitpause gelang Sommer in der 47. Minute der Ausgleich, nachdem er eine präzise Vorlage von Schepp verwertete. Trotz dieses Aufschwungs konnte Havelse die Partie nicht zu seinen Gunsten entscheiden, und es blieb beim Unentschieden.
Spannung pur im Elfmeterschießen
Die Begegnung endete nach 90 Minuten und der anschließenden Verlängerung torlos, sodass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier zeigten die Nerven der Havelser Schützen Nerven. Berger, Kolgeci und Rexhepi vergaben ihre Chancen, während alle Jeddeloher Schützen erfolgreich waren. Dies führte zu einer unerwarteten und schmerzhaften Niederlage für Havelse, die somit die Möglichkeit auf die DFB-Pokal-Teilnahme verpassten.
Jeddeloh zieht ins Finale ein
Für den SSV Jeddeloh II hingegen geht es nun im Finale gegen den Ligakonkurrenten SV Drochtersen/Assel. Der Erfolg über Havelse wird als großer Triumph in die Vereinsgeschichte eingehen und zeigt, dass im Fußball auch die Underdogs die großen Favoriten überlisten können.