Die Nachwuchsabteilungen von Rot-Weiss Essen zeigen unterschiedliche Gesichter: Während die U17 mit einem starken Heimsieg gegen den VfL Osnabrück die Tabellenführung in der DFB-Nachwuchsliga erobert, bleibt die U19 nach einer bitteren Niederlage gegen den SV Meppen auf einem enttäuschenden vorletzten Platz.
U19: Ein Spiel voller Chancen und Fehler
Die A-Junioren von Rot-Weiss Essen traten nach der Osterpause mit großen Ambitionen gegen den SV Meppen an. Trotz einer soliden ersten Halbzeit, in der sie sich zahlreiche Chancen erarbeiteten und mit 2:1 in Führung gingen, konnten sie am Ende nicht verhindern, dass sie mit 2:4 als Verlierer vom Platz gingen. Trainer Michael Delura war nach dem Spiel frustriert: „Wir werden für jeden kleinen Fehler bestraft und können unsere Chancen nicht nutzen“, erklärte er und verwies auf die sorglose Spielweise in entscheidenden Momenten. Die Partie begann vielversprechend für die Rot-Weissen. Ein Ausgleichstreffer von U17-Spieler Atilla Yapar und ein Elfmeter von Boran Özbek sicherten zunächst die Führung. Doch nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste das Spiel. Ein entscheidender Fehler in der Defensive führte zur erneuten Führung der Meppener, die das Spiel eiskalt für sich entschieden.
U17: Ein glanzvoller Auftritt und der Sprung an die Spitze
Im Gegensatz zu ihren älteren Kollegen überzeugten die B-Junioren von Rot-Weiss Essen mit einer starken Leistung gegen den VfL Osnabrück. Mit einem 3:1-Heimsieg sicherte sich das Team von Trainer Jens Grembowietz die Tabellenführung. „Das war eine grundsolide Leistung“, so der Coach. Trotz eines zwischenzeitlichen Ausgleichs behielt die U17 die Nerven und konnte durch Tore von Naufal Albert und Mert Genc in der Nachspielzeit den Sieg perfekt machen. Die Rot-Weissen sind nun fest entschlossen, ihre gute Form in den kommenden Spielen fortzusetzen. Am nächsten Wochenende steht ein wichtiges Auswärtsspiel für die U19 an, während die U17 ihre Tabellenführung verteidigen will. Die Leistungen beider Teams könnten unterschiedlicher nicht sein, doch die Hoffnung auf bessere Zeiten für die U19 bleibt bestehen.