Aufstieg in die 2. Bundesliga naht
Der VfL Osnabrück befindet sich in der entscheidenden Phase der Saison und braucht nur noch einen Punkt, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen. Trainer Timo Schultz zeigt sich jedoch gelassen, mahnt sein Team aber gleichzeitig zur Vorsicht. Am Sonntag steht das möglicherweise entscheidende Auswärtsspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden an. Ein Sieg würde nicht nur den Aufstieg sichern, sondern auch die Meisterschaft in der 3. Liga besiegeln. "Das ist auch ein Ziel, ganz klar", erklärt Schultz auf dem Vereins-YouTube-Kanal.
Mit der richtigen Einstellung ins Spiel
Schultz betont, dass die Reise nach Wiesbaden keine "Picknickfahrt" wird. Der VfL Osnabrück hat in der Rückrunde eine beeindruckende Bilanz mit nur einer Niederlage in 16 Spielen vorzuweisen. Die Mannschaft möchte diese starke Leistung mit dem Aufstieg krönen und endlich wieder in der 2. Bundesliga spielen. Der letzte Aufstieg liegt erst wenige Jahre zurück, doch der Abstieg folgte direkt in der darauffolgenden Saison. Die Fans sind optimistisch, denn die Mannschaft hat sich von einem Abstiegskampf zur Meisterschaft geschlagen.
Begeisterung in Osnabrück
Die Vorfreude in der Stadt ist spürbar: Rund 5000 Osnabrücker werden ihre Mannschaft am Sonntag unterstützen. "Jeder, der das Wellblechstadion kennt, weiß, dass normalerweise nicht so viel los ist", sagt Schultz und hofft auf eine "coole Atmosphäre". Trotz der hohen Erwartungen und der Möglichkeit, den Aufstieg vorzeitig zu feiern, bleibt der Trainer realistisch und verfolgt auch die Ergebnisse der Konkurrenz. "Natürlich werden wir am Samstag im Bus auf den kicker gucken", fügt er hinzu.
Personelle Veränderungen stehen an
Abgesehen von Robin Fabinski, der mit einer Sprunggelenksverletzung ausfällt, wird das Team in Bestbesetzung antreten. Allerdings stehen einige Spieler vor einem Wechsel. Besonders Ismael Badjie, der mit mehreren Bundesligisten in Verbindung gebracht wird, könnte den Verein verlassen. Kevin Wiethaup zieht es ablösefrei nach Karlsruhe, während Badjie, dessen Vertrag bis 2028 läuft, für die Osnabrücker eine lukrative Ablösesumme einbringen könnte. Gute Nachrichten gibt es hingegen von Robin Meißner, dem Topscorer des Teams, dessen Kaufoption der VfL offenbar bereits gezogen hat. Auch Frederik Christensen, der aus Schweden ausgeliehen wurde, könnte fest verpflichtet werden. Die kommenden Wochen versprechen also nicht nur sportliche Spannung, sondern auch signifikante Veränderungen im Kader des VfL Osnabrück.
