VfL Osnabrück auf Aufstiegskurs
Der VfL Osnabrück befindet sich in einer vielversprechenden Lage im Kampf um den Aufstieg in die zweite Liga. Nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Energie Cottbus konnte der Verein einen wichtigen Schritt in Richtung Relegationsplätzen machen. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz, und die verbleibenden Spiele scheinen machbar, da die Lila-Weißen überwiegend gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte antreten müssen. Am kommenden Samstag steht das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt an, das als „Pflichtaufgabe“ gilt.
Gefahr der Unterschätzung
Timo Schultz, der Cheftrainer des VfL, warnt jedoch vor einer möglichen Unterschätzung des Gegners. Die Schanzer haben in dieser Saison nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt und warten seit vier Spielen auf einen Sieg. „Gerade, wenn der Druck weg ist, können Teams manchmal ihre Leistung steigern“, erläutert Schultz. Dies könnte für die Osnabrücker zur Herausforderung werden, da die Ingolstädter möglicherweise alles daran setzen werden, ihre Saison mit einem positiven Erlebnis zu beenden. „Spieler wollen sich vielleicht für einen neuen Vertrag empfehlen. Deshalb ist es doppelt wichtig, dass wir uns auf unsere eigene Leistung fokussieren“, fügt der Trainer hinzu.
Personelle Herausforderungen für den VfL
Die Aufstellung der Osnabrücker wird durch einige Ausfälle erschwert. Yigit Karademir und Frederik Christensen stehen aufgrund von Gelbsperren nicht zur Verfügung, und auch Robin Fabinski wird die Reise nach Ingolstadt verpassen. Lars Kehl, der gegen Cottbus mit einer Prellung vom Platz musste, gibt dem Trainerteam noch Hoffnung. „Er war zwar wieder zurück auf dem Trainingsplatz, ist aber noch nicht schmerzfrei. Wir haben noch ein paar Tage, um zu testen, daher geben wir die Zuversicht nicht auf“, so Schultz.
Vertrauen in die Mannschaft
Trotz der personellen Engpässe zeigt sich der VfL-Trainer optimistisch. „Ich habe Vertrauen in die Spieler, die zuletzt immer wieder reingekommen sind, jetzt aber starten müssen“, betont Schultz. Die Frage bleibt, ob er auf eine eins-zu-eins-Änderung setzt oder taktisch umstellt. Eins ist klar: Die Mannschaft muss am Samstag ihre Leistung abrufen, um den Aufstiegstraum weiter am Leben zu halten.