Ärger nach der Niederlage gegen Duisburg
Vier Tage nach der unglücklichen 1:2-Niederlage im Topspiel gegen den MSV Duisburg bleibt der Unmut von Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz über die Leistung des Schiedsrichters ungebrochen. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag äußerte er erneut seine Kritik und sprach von unglaublichen Fehlentscheidungen.
Unfaire Benachteiligung?
Wollitz zeigte sich vor allem von der Leistung des Schiedsrichters Dr. Robert Kampka enttäuscht. "Wir hatten einen Begleiter, der nur eine Seite begleitet hat", so Wollitz, der die Kommunikation des Schiedsrichters mit seinen Spielern als inakzeptabel bezeichnete. Während Tolcay Cigerci und Axel Borgmann aufgrund von Verwarnungen am kommenden Spieltag fehlen werden, blieb Duisburgs Rasim Bulic trotz rustikaler Fouls ohne Konsequenzen. Wollitz empörte sich: "Das ist nur ein Beispiel dafür, dass etwas nicht stimmt."
Die Problematik der Schiedsrichterentscheidungen
In den letzten Wochen hatte Wollitz bereits eine ungleiche Behandlung der Teams durch die Schiedsrichter angeprangert. Seiner Meinung nach hat sich dieser Trend noch verstärkt. "Das ist traurig für die 3. Liga", sagte er und betonte, dass die Entscheidungen nicht im Sinne des fairen Wettbewerbs getroffen werden. Wollitz stellte klar, dass es nicht um die geografische Herkunft der Schiedsrichter gehe, sondern um unglückliche Entscheidungen, die sich summiert haben.
Ein Aufruf an die Mannschaft
Trotz der kritischen Lage fordert Wollitz von seiner Mannschaft eine starke Antwort. Er wünscht sich eine maximale Intensität auf dem Platz, um die kommenden Herausforderungen zu meistern. "Wir müssen die Spieler finden, die in dieser Situation außergewöhnliche Leistungen bringen können", appellierte er. Wollitz ist sich bewusst, dass die Mannschaft viel gewinnen kann, wenn sie den Druck hinter sich lässt und sich auf ihre Stärken konzentriert. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Energie Cottbus in der Lage ist, die Herausforderungen zu meistern und die benötigten Punkte zu sammeln, um im Aufstiegskampf zu bleiben.
