Wollitz' Zukunft auf der Kippe: Schulterprobleme und Trainerfragen nach dem Aufstieg

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Martin Journalist
Wollitz' Zukunft auf der Kippe: Schulterprobleme und Trainerfragen nach dem Aufstieg

Aufstiegsträume und gesundheitliche Herausforderungen

Claus-Dieter „Pele“ Wollitz, der gefeierte Trainer von Energie Cottbus, hat die Lausitzer zurück in die 2. Bundesliga geführt. Die Fans zelebrieren den Erfolg, doch hinter den Kulissen kämpft der 60-Jährige mit massiven Schulterproblemen, die seine Zukunft an der Seitenlinie in Frage stellen.

Operation in der Warteschleife

Seit November 2025 plagen Wollitz schwere Schulterbeschwerden. Geplant war eine Operation in der Woche nach dem Aufstieg, doch die möglichen Folgen eines Eingriffs machen ihm Sorgen. „Wenn ich mich jetzt operieren lasse, reden wir über vier bis sechs Monate Ausfall mit massiven Einschränkungen“, erklärt der Coach. Die Entscheidung über den Eingriff schiebt er hinaus, da die Komplikationen komplizierter sind als gedacht.

Das Traineramt in Gefahr

Die gesundheitlichen Probleme werfen nicht nur Fragen über Wollitz' persönliche Zukunft auf, sondern auch über die von Energie Cottbus. „Dann müsste ich mich damit beschäftigen, mein Traineramt sofort aufzugeben“, betont der Kult-Trainer. Aktuell gibt es keinen anderen Trainer mit einer Fußballlehrer-Lizenz, was die Situation zusätzlich verkompliziert. Ein möglicher Rücktritt könnte also gravierende Auswirkungen auf die Mannschaft haben.

Fehlender Coach beim Landespokalfinale

Die gesundheitlichen Schwierigkeiten hatten bereits Konsequenzen: Wollitz war beim Brandenburger Landespokalfinale gegen den VfB Krieschow nicht an der Seitenlinie, stattdessen vertrat ihn Co-Trainer Tobias Röder. Die Niederlage verfolgte er von der Tribüne aus, begleitet von Präsident Sebastian Lemke. Für Wollitz steht in den kommenden Wochen nicht nur die Vorbereitung auf die 2. Bundesliga im Vordergrund, sondern auch eine Entscheidung, die seine Rolle als Trainer entscheidend beeinflussen könnte.