Alemannia Aachen setzt seinen Erfolgslauf fort
Alemannia Aachen hat im Freitagabendspiel gegen den MSV Duisburg einen weiteren wichtigen Sieg eingefahren. Die Schwarz-Gelben gewannen mit 3:1 und festigten somit ihren Platz im oberen Tabellendrittel der 3. Liga. Durch diesen Erfolg blickt Aachen optimistisch auf die kommenden Spiele, während Duisburg einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen musste.
Intensive erste Hälfte mit emotionalen Momenten
Die Partie begann mit einer hohen Intensität, die sich bereits in den ersten Minuten zeigte. Aachen, in dieser Begegnung ohne den gelbgesperrten Wegmann, brachte Yarbrough in die Abwehrzentrale und setzte Gaudino im Mittelfeld ein. Duisburgs Trainer Hirsch ließ seine Startelf unverändert. Nach anfänglichem Druck der Gastgeber fanden die Gäste besser ins Spiel, konnten aber keine gefährlichen Chancen herausspielen. Die erste große Möglichkeit hatte Duisburg in der 25. Minute, als Kother eine Flanke von Jessen nur knapp über das Tor bugsierte. Der Spielverlauf nahm eine hitzige Wende, als nach einer harten Grätsche von Schlicke eine Rudelbildung entstand, die Schiedsrichter Benen nur mit Mühe auflösen konnte. In der Folge fielen die ersten Tore für Aachen: Schroers traf in der 32. Minute mit einem sehenswürdigen Schlenzer und legte nur vier Minuten später für Loune auf, der eiskalt vollstreckte. Mit einem 2:0 ging es in die Halbzeitpause, die Duisburger mussten sich geschlagen zurückziehen.
Duisburgs Bemühungen scheitern an Aachens Abwehr
Mit frischem Elan kamen die Zebras aus der Kabine, doch Aachen hielt dem Druck stand. Yarbrough musste in der 58. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Ademi übernahm seinen Platz. Duisburg versuchte, durch Distanzschüsse von Coskun Druck zu machen, aber Aachens Torwart Pseftis zeigte sich in bestechender Form. Die Gäste wechselten dreifach, konnten jedoch die Defensive der Aachener nicht durchbrechen.
Spannung bis zum Schlusspfiff
In der Schlussphase der Partie plätscherte das Geschehen vor sich hin, da zahlreiche Unterbrechungen das Spieltempo dämpften. Die Aachener Abwehr ließ kaum etwas anbrennen, während Duisburg verzweifelt versuchte, den Rückstand zu verkürzen. In der 63. Minute hatte Sussek die Chance, doch Pseftis war erneut zur Stelle. Aachen zeigte sich als starke Einheit und konnte den Vorsprung bis zum Abpfiff verteidigen. Mit diesem Sieg hat die Alemannia nicht nur die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison gestärkt, sondern auch den MSV Duisburg in eine schwierige Lage im Aufstiegskampf gebracht.
