Rückschlag für den MSV Duisburg im Aufstiegskampf
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Rückschlag für den MSV Duisburg im Aufstiegskampf

Hannes Jornalist
Rückschlag für den MSV Duisburg im Aufstiegskampf
Quelle: www.liga3-online.de

Der MSV Duisburg musste am vergangenen Spieltag einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen. Nach einer 1:3-Niederlage gegen Alemannia Aachen bleibt der Traum vom zweiten Platz zunächst unerfüllt. Trainer Dietmar Hirsch äußerte sich nach der Partie frustriert und kritisierte sowohl die Schiedsrichterentscheidungen als auch die Spielweise des Gegners.

Kritik an Schiedsrichterentscheidungen

Nach dem Spiel fühlte sich Hirsch als schlechter Verlierer und stellte klar, dass er nicht sauer, sondern enttäuscht sei. Besonders die Entscheidungen von Schiedsrichter Lukas Benen sorgten für Unmut. Hirsch bemängelte, dass in den Zweikämpfen "mit zweierlei Maß" bewertet wurde. So blieben einige Fouls der Aachener ungeahndet, während seine Spieler für ähnliche Vergehen gelb verwarnt wurden. "Das geht einfach nicht", wetterte der Trainer und verwies darauf, dass seine Spieler fair zur Sache gingen.

Unfaire Spielweise der Alemannia

Ein weiterer Punkt, der Hirsch auf die Palme brachte, war die extrem unfaire Spielweise der Alemannia. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel durch zahlreiche Unterbrechungen verlangsamt. Hirsch kritisierte, dass der Vierte Offizielle selbst über die Situation frustriert war, aber trotz siebenminütiger Nachspielzeit kaum etwas unternommen wurde, um das Spiel schneller fortzusetzen. "Das gehört sich nicht", fügte er hinzu, während er darauf hinwies, dass solche Taktiken in Duisburg oft als clever betrachtet werden.

Eigenes Abwehrverhalten in der Kritik

Obwohl die Schiedsrichterentscheidungen und die Spielweise des Gegners im Fokus standen, wollte Hirsch die Niederlage nicht allein darauf schieben. Er kritisierte das Abwehrverhalten seines Teams, insbesondere bei den ersten beiden Gegentoren. "Wir haben uns die Dinger selbst reingelegt", stellte er fest. Das 0:2 sei "halbherzig verteidigt" worden, was zu einem Rückstand zur Halbzeit führte, obwohl Aachen nicht übermäßig dominant war. In der zweiten Halbzeit zeigte Duisburg zwar mehr Offensivdrang, doch die Zebras konnten die Partie nicht mehr zu ihren Gunsten wenden. Trotz der Niederlage war Hirsch überzeugt, dass sein Team nicht die schlechtere Mannschaft war. "Wir haben Spiele gehabt, in denen wir besser waren", resümierte er. Der MSV Duisburg wird in den kommenden Wochen alles daran setzen, um den Aufstiegstraum weiterhin am Leben zu halten.