Alemannia im Aufwind: Konnte der Trend nicht stoppen?
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Alemannia im Aufwind: Konnte der Trend nicht stoppen?

Alemannia  im Aufwind: Konnte der Trend nicht stoppen?

Alemannia im Aufwind: Konnte der Trend nicht stoppen?

Die Alemannia feierte am vergangenen Samstag einen bemerkenswerten 2:1-Sieg gegen Ingolstadt und damit den vierten Erfolg in Folge. Diese Serie ist ein historischer Meilenstein fĂŒr den Traditionsverein, der in der Dritten Liga oft mit Schwierigkeiten zu kĂ€mpfen hatte. Trainer Mersad Selimbegovic bleibt jedoch bescheiden und betont, dass man den Boden der Tatsachen nicht verlassen sollte.

Klarer Wille und starke Leistung

Die Schwarz-Gelben zeigten erneut eine starke Performance, die von einer bemerkenswerten Teamleistung geprĂ€gt war. Im Spiel gegen Ingolstadt brachte Ademi die Aachener frĂŒh in FĂŒhrung, nachdem er einen Torwartfehler ausnutzte. Doch es war Mika Schroers, der mit einem wunderbaren Distanzschuss in der 55. Minute fĂŒr die Entscheidung sorgte und damit seinen bereits 13. Saisontreffer erzielte. „Es war eine sehr reife Leistung“, lobte Selimbegovic seine Truppe, die sich im Vergleich zum vorangegangenen 4:1-Sieg gegen Cottbus nochmals steigern konnte.

Ein starker Auftritt unter Druck

Obwohl das Team zur Halbzeit nur mit 1:1 in die Kabine ging, zeigte die Mannschaft eine bemerkenswerte Reaktion. Selimbegovic sprach von einem „Alptraum“, da sie das Spiel frĂŒher hĂ€tten entscheiden mĂŒssen, um nicht bis zur letzten Sekunde zittern zu mĂŒssen. Dennoch war die gesamte Leistung des Teams ĂŒberzeugend und die Fans spĂŒrten die positive Energie auf dem Platz. „Was die Fans leisten, ist unglaublich“, so der Trainer weiter. Die Aachener sind nun das zweitbeste AuswĂ€rtsteam der Liga – eine Tatsache, die fĂŒr den Verein von großer Bedeutung ist.

Realismus statt TrÀumerei

Mit dem vierten Sieg in Folge hat sich Alemannia auf 44 Punkte verbessert und scheint damit vor dem Abstieg sicher. Dennoch bleibt Selimbegovic realistisch: „Ich bin kein TrĂ€umer“, sagt er und hebt hervor, dass es wichtig sei, die Leistungen konstant zu halten. Auch Schroers, der in dieser Saison zu den SchlĂŒsselspielern zĂ€hlt, warnt vor ĂŒberzogenen Erwartungen und betont die Freude am Spiel: „Das Wichtigste ist, dass wir Spaß haben.“

Ausblick auf die nÀchsten Herausforderungen

Die anstehende LĂ€nderspielpause könnte den Aachenern zwar ungelegen kommen, bietet aber die Chance fĂŒr eine kurze Verschnaufpause, bevor es nach Ostern gegen Wiesbaden weitergeht. Wenn die Alemannia ihren Lauf fortsetzen kann, könnte auch der fĂŒnfte Sieg in Folge möglich sein. Die Vorfreude ist groß, und die Fans hoffen, dass ihr Team weiterhin fĂŒr positive Überraschungen sorgt. Der Blick nach oben ist geworfen, doch die Aachener wissen, dass jeder Punkt hart erkĂ€mpft werden muss.