Borussia Mönchengladbach trotzt der Krise – Trainer Polanski bleibt optimistisch
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Borussia Mönchengladbach trotzt der Krise – Trainer Polanski bleibt optimistisch

Dirk Journalist
Borussia Mönchengladbach trotzt der Krise – Trainer Polanski bleibt optimistisch
Quelle: bild.de

In einem hart umkämpften Duell musste Borussia Mönchengladbach kürzlich beim VfL Wolfsburg mit einem 0:0 zufrieden sein. Trotz der fehlenden Tore konnte das Team jedoch einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Klassenerhalt einfahren. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nun sechs Punkte, was die Fohlen in eine bessere Position für die verbleibenden Spiele der Saison bringt.

Starke erste Halbzeit der Fohlen

Die erste Halbzeit des Spiels zeigte, dass Borussia Gladbach keineswegs wie ein Absteiger auftrat. Trainer Eugen Polanski lobte die Leistung seiner Mannschaft und erklärte: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben zunächst druckvoll agiert und nur wenig zugelassen.“ Die Gladbacher zeigten eine engagierte Vorstellung, konnten jedoch ihre Chancen nicht nutzen, um in Führung zu gehen. Polanski bedauert die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor: „Es ist schade, dass wir vor dem Tor nicht die nötige Ruhe ausgestrahlt haben, um ein Tor zu erzielen und uns zu belohnen.“

Ein Punkt für den Kopf

Die zweite Halbzeit verlief weniger dynamisch, und beiden Mannschaften war die Nervosität anzumerken. Polanski bemerkte, dass die mentale Verfassung eine entscheidende Rolle spielte: „Mit Blick auf die Ergebnisse auf den anderen Plätzen ist es sicherlich ein Punktgewinn.“ Der Trainer ist optimistisch, dass seine Mannschaft aus dieser Erfahrung lernen und gestärkt hervorgehen kann.

Zukunft und Ungewissheit

In der aktuellen Situation ist Polanski bis zum Saisonende als Trainer fest eingeplant, wie Sport-Boss Rouven Schröder bestätigte. Doch die bevorstehende Saisonanalyse wirft Fragen auf, insbesondere bezüglich der Zukunft des Trainers, dessen Vertrag bis 2028 läuft. Polanski selbst bleibt gelassen und kämpft gegen die Spekulationen über eine mögliche Trennung: „Ich lese sehr wenig Presse, dementsprechend habe ich die Spekulationen bisher gar nicht so mitbekommen. Ich habe den Job angetreten, um Borussia in der Liga zu halten. Ich glaube, dass wir da auf einem guten Weg sind.“ Für Polanski ist es entscheidend, die kleinen Dinge zu verbessern, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Sein Selbstvertrauen ist ungebrochen: „Ich bin tatsächlich so selbstbewusst, dass ich sage, ich erledige meinen Job bei Borussia – und ich dann auch nächstes Jahr hier Trainer bin.“ Gladbach hat noch einige Spiele vor sich, um den Klassenerhalt zu sichern und das Vertrauen in Polanski zu stärken.