Niederlage im Aufstiegskracher
Energie Cottbus musste sich im entscheidenden Duell um den Aufstieg beim MSV Duisburg mit 1:2 geschlagen geben. Der Rückstand von 2:0, der bis zur 91. Minute Bestand hatte, ließ die Lausitzer Fans und Spieler an den Aufstieg hoffen. Doch der späte Anschlusstreffer von Erik Engelhardt sorgt immerhin für etwas Lichtblick im Kampf um die oberen Plätze.
Engelhardt bringt Cottbus zurück ins Spiel
In der Nachspielzeit war es schließlich Erik Engelhardt (28), der mit einem präzisen Schuss ins linke Toreck für den Anschluss sorgte. Mit diesem Tor, das mithilfe des Innenpfostens fiel, konnte Cottbus zumindest den Rückstand auf den punktgleichen MSV Duisburg auf zwei Tore ausbauen. Das Torverhältnis von Cottbus ist nun mit 69:50 deutlich besser, was im Aufstiegskampf von entscheidender Bedeutung sein könnte.
Duisburg bleibt zu Hause ungeschlagen
Der MSV Duisburg zeigte einmal mehr seine Heimstärke. Vor 30.107 begeisterten Fans in der ausverkauften Schauinsland-Arena blieb das Team im 18. Heimspiel ungeschlagen und feierte 14 Siege sowie 4 Unentschieden. Die Zebras gingen durch einen Standard in Führung und bauten den Vorsprung durch eine gelungene Kombination auf 2:0 aus. Trotz dominanter Spielanteile konnte Cottbus keine klaren Chancen herausspielen, was sich letztlich als entscheidend erwies.
Trainer Wollitz kritisiert Schiedsrichterentscheidung
Nach der Partie ließ Trainer Claus-Dieter Wollitz seinem Frust über die Schiedsrichterleistung freien Lauf. Besonders eine nicht gegebene Ecke in der Nachspielzeit sorgte für Unmut. „Es zieht sich wie ein roter Faden“, so Wollitz, der sich auf einige strittige Entscheidungen bezog. Trotz dieser Enttäuschung bleibt die Euphorie in der Lausitz stark, und die Fans freuen sich auf das nächste Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden, das voraussichtlich ausverkauft sein wird. Die Cottbuser Anhänger blicken auch bereits dem Saisonfinale in Regensburg entgegen, wo sich bis zu 6.000 Fans angekündigt haben. Die Hoffnung auf den Aufstieg lebt weiter!
