Cottbus kassiert empfindlichen Rückschlag im Aufstiegskampf
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Cottbus kassiert empfindlichen Rückschlag im Aufstiegskampf

Cottbus kassiert empfindlichen Rückschlag im Aufstiegskampf
Quelle: liga3-news.de

Rückschlag im Rennen um die oberen Plätze

Für Energie Cottbus kam das Gastspiel an der Bremer Brücke zu einem ungünstigen Zeitpunkt. In einer Phase, in der jeder Punkt im Kampf um den Aufstieg zählt, setzte es ausgerechnet in einem direkten Duell einen bitteren Rückschlag. Die Lausitzer mussten sich in Osnabrück knapp geschlagen geben und stehen nun unter zusätzlichem Druck. Dabei war die Ausgangslage klar. Cottbus wollte den Schwung der vergangenen Wochen mitnehmen und im oberen Tabellendrittel ein Zeichen setzen. Stattdessen blieb am Ende nur Ernüchterung. Die Niederlage kostet nicht nur Zähler, sondern verändert auch die Lage vor den verbleibenden Spieltagen spürbar.

Gute Anfangsphase, zu wenig Durchschlagskraft

Zu Beginn wirkte Cottbus zunächst präsent. Die Gäste hatten Zugriff auf das Spiel, suchten früh den Weg nach vorn und kamen auch zur ersten aussichtsreichen Gelegenheit. Doch schon in dieser Phase zeigte sich ein Problem, das sich später durch den ganzen Nachmittag ziehen sollte: im entscheidenden Moment fehlte die letzte Präzision. Mit zunehmender Spieldauer fand Osnabrück besser in die Partie. Die Gastgeber wurden stabiler, übernahmen mehr Kontrolle und brachten die Lausitzer zunehmend aus dem Rhythmus. Was Cottbus anfangs noch ordentlich angelegt hatte, verlor danach an Klarheit und Tempo.

Osnabrück nutzt den Moment

Kurz nach dem Seitenwechsel kippte die Begegnung endgültig. Osnabrück nutzte eine Situation konsequent aus und brachte das Stadion zum Beben. Der Treffer veränderte das Spielbild, weil Cottbus nun gezwungen war, mehr Risiko zu gehen. Doch obwohl die Gäste bemüht waren, wieder Zugriff zu bekommen, fehlte es in der Offensive an echter Wucht. Osnabrück verteidigte konzentriert, ließ kaum gefährliche Abschlüsse zu und hatte in der Schlussphase sogar selbst noch Räume für weitere Vorstöße. Cottbus lief an, aber selten mit der nötigen Schärfe.

Wollitz hadert mit dem Auftritt seiner Mannschaft

Nach dem Abpfiff war Claus-Dieter Wollitz die Enttäuschung deutlich anzusehen. Der Trainer machte vor allem die eigene Mannschaft für die Niederlage verantwortlich. Nach seiner Einschätzung habe sich Cottbus das Ergebnis selbst eingebrockt, weil im letzten Drittel die Sauberkeit und Konsequenz gefehlt hätten. Auch beim Gegentor sah der Coach seine Mannschaft in der Pflicht. Für ihn war klar, dass diese Szene besser hätte gelöst werden müssen. Insgesamt schwang in seinen Aussagen mit, dass er das Spiel nicht als klar verdiente Niederlage empfand, gerade weil seine Mannschaft phasenweise ordentlich im Spiel war, daraus aber zu wenig machte.