Abschied von Lokotsch und Makridis
Die sportliche Zukunft von Preußen Münster steht auf der Kippe. Der Verein hat die Angebote für Lars Lokotsch und Charalambos „Babis“ Makridis zurückgezogen, was das Ende ihrer Zeit im Adlertrikot besiegelt. Beide Spieler konnten sich nicht mit den reduzierten Vertragsangeboten anfreunden, die aufgrund des verpassten Klassenerhalts in der letzten Saison vorgelegt wurden. Sportdirektor Jan Uphues äußerte sich deutlich: „Wir müssen auch andere Lösungen forcieren.“
Marktwerte und Einsätze im Blick
Für Makridis, der in zwei Jahren 60 Einsätze für die Preußen absolvierte und dabei zwei Tore erzielte, ist der Abschied besonders bitter. Sein Marktwert liegt bei 400.000 Euro. Auch für Lokotsch, der erst in der vergangenen Saison von Verl nach Münster wechselte und in 24 Pflichtspielen einen Treffer erzielte, muss nun ein neuer Arbeitgeber gefunden werden. Sein Marktwert beträgt 350.000 Euro. Trotz der Trennung betont Uphues, dass die Gespräche respektvoll verliefen, auch wenn sie letztlich nicht zum gewünschten Ergebnis führten.
Trio unter Beobachtung
Die personellen Veränderungen bei den Preußen hören hier jedoch nicht auf. Auch Keeper Johannes Schenk, Rechtsverteidiger Jano ter Horst und Offensivspieler Oliver Batista-Meier stehen auf der Abschussliste. Trotz gültiger Verträge sind alle drei Spieler bei anderen Klubs gefragt. Für Batista-Meier, dessen Marktwert 400.000 Euro beträgt, wird es ernst. Gerüchte besagen, dass Zweitligist Eintracht Braunschweig und andere Vereine bereits aktiv an den Preußen interessiert sind.
DFB-Pokal-Herausforderung
Als ob die personellen Veränderungen nicht genug wären, müssen die Preußen auch im DFB-Pokal antreten. In der ersten Hauptrunde trifft der Verein auf den Karlsruher SC, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Die Partie, die zwischen dem 21. und 24. August stattfinden wird, könnte dem Verein rund 200.000 Euro einbringen. Die Vorzeichen für die kommende Saison sind damit klar: Preußen Münster steht vor einem Umbruch.
