Fortuna Düsseldorf startet in die Vorbereitung auf die 3. Liga
In drei Wochen beginnt für Fortuna Düsseldorf eine neue Ära in der 3. Liga. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga stehen bedeutende Herausforderungen bevor. Am 27. Juni bittet Trainer Alexander Ende (46) seine Spieler zum ersten Training, nachdem zuvor zwei Tage medizinische Checks anstehen. Die Frage bleibt, wie konkurrenzfähig der Kader zu diesem Zeitpunkt sein wird.
Aktueller Kader: Alarmierende Situation
Der aktuelle Kader von Fortuna Düsseldorf ist in einem besorgniserregenden Zustand. Von den 31 Profis, die im Abstiegskader standen, sind derzeit lediglich 10 Spieler unter Vertrag, darunter drei Nachwuchsspieler. Besonders besorgniserregend ist die Situation um Spieler wie Satoshi Tanaka (23), Elias Egouli (23) und Sima Suso (21), die in der vergangenen Saison insgesamt 61 Einsätze hatten, aber nun vor einem Wechsel stehen. Der Druck, Ablösesummen zu generieren, steigt.
Neuer Manager unter Druck
Samir Arabi (47), der erst vor zehn Tagen als neuer Sportvorstand eingestellt wurde, steht vor der großen Herausforderung, den Kader schnell zu verstärken. Er macht keinen Hehl aus der Notwendigkeit, dringend Neuzugänge zu akquirieren. Arabi bleibt jedoch realistisch und gibt zu, dass es unklar ist, wie viele Spieler zum Trainingsstart tatsächlich zur Verfügung stehen werden. „Vielleicht 12 – oder 9. Ich kann es nicht sagen …“ erklärt er. Sein Ziel ist es, bis zum Trainingslager in Bad Leonfelden (Österreich) am 11. Juli einen konkurrenzfähigen Kader zusammenzustellen.
Der Weg zu erfolgreichen Transfers
Um die gewünschte Kadergröße von 15 bis 20 Spielern bis zum Ende der Transferperiode am 31. August zu erreichen, sind zahlreiche Transfers notwendig. Kapitän Florian Kastenmeier (28) könnte trotz seiner Verbundenheit zum Klub schwer zu halten sein, während Matthias Zimmermann (33) offenbar bleiben soll, sofern die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Arabi weiß, dass er gute Nachrichten braucht, sei es in Form von Vertragsverlängerungen oder dem ersten Neuzugang. Diese Fortschritte könnten dazu beitragen, das Vertrauen potenzieller Neuzugänge zu gewinnen und die Kaderplanung voranzutreiben.
