Paderborns Kaderplanung: Auf dem Weg in die Zukunft mit vielversprechenden Talenten
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Paderborns Kaderplanung: Auf dem Weg in die Zukunft mit vielversprechenden Talenten

Paderborns Kaderplanung: Auf dem Weg in die Zukunft mit vielversprechenden Talenten
Quelle: liga3-news.de

Paderborn hat im Aufstiegskampf ein deutliches Zeichen gesetzt. Der wilde Heimsieg gegen Magdeburg hat die Ausgangslage im Rennen um die Bundesliga spürbar verbessert, doch die entscheidenden Wochen stehen erst noch bevor. Parallel dazu arbeitet der SCP längst am Kader für die kommende Saison und richtet den Blick dabei auffällig stark in Richtung Verl.

Die Planung für die Zukunft läuft längst

Unabhängig davon, in welcher Liga Paderborn in der kommenden Saison antritt, werden die personellen Weichen bereits gestellt. Verantwortliche und sportliche Leitung treiben die Kaderplanung früh voran, ein Hinweis darauf, dass man sich in zentralen Fragen nicht erst vom Saisonfinale abhängig machen will. Bereits bekannt ist, dass mit Albert Millgramm und Timur Gayret zwei Spieler im Sommer nach Paderborn kommen sollen. Beide Transfers passen zu einer Linie, die auf Entwicklung, Perspektive und wirtschaftlich kluge Lösungen setzt. Dass dabei keine Ablöse fällig wird, unterstreicht den strategischen Ansatz.

Berkan Taz rückt in den Fokus

Nun deutet vieles darauf hin, dass ein weiterer Name aus Verl folgen könnte. Nach Informationen der „Neuen Westfälischen“ beschäftigt sich der SCP intensiv mit Berkan Taz. Der Offensivspieler wäre ein weiterer Zugang mit auslaufendem Vertrag und damit ein Transfer, der sportliches Potenzial mit finanzieller Vernunft verbindet. Taz gehört in der 3. Liga seit geraumer Zeit zu den auffälligsten Akteuren. Schon in der vergangenen Spielzeit lieferte er starke Werte, in dieser Runde hat er seine Bedeutung für Verl noch einmal sichtbar gesteigert. Tore, Vorlagen, Präsenz im letzten Drittel – Taz steht sinnbildlich für kreative und produktive Offensive. Es wirkt, als sei der Zeitpunkt für den nächsten Schritt gekommen.

Vertraute Achsen für das Paderborner Mittelfeld

Besonders interessant ist der mögliche Wechsel auch deshalb, weil Taz in Paderborn auf bekannte Gesichter treffen würde. Mit Gayret ist bereits ein Spieler aus Verl eingeplant, zudem kennt Geschäftsführer Sport Sebastian Lange das Umfeld dort bestens. Solche Verbindungen sind im Transfergeschäft oft mehr als ein Nebenaspekt; sie erleichtern Entscheidungen und beschleunigen Prozesse. Für den SCP könnte daraus ein Mittelfeld entstehen, das Technik, Tempo und Spielwitz verbindet. Sollte der Wechsel zustande kommen, bekäme Paderborn einen Spieler, der nicht nur Zahlen liefert, sondern auch Dynamik in enge Spiele bringen kann. Genau solche Profile gewinnen bei ambitionierten Zweitligisten, und erst recht bei möglichen Bundesliga-Anwärtern, an Bedeutung.