Der TSV Havelse lebt noch! Dank eines überzeugenden 2:0-Siegs im Kellerkracher gegen den 1. FC Saarbrücken haben die Niedersachsen den Rückstand auf das rettende Ufer auf nur noch acht Punkte verringert. Doch um das Wunder zu schaffen, wird die maximale Punktausbeute aus den verbleibenden fünf Spielen nötig sein. Cheftrainer Samir Ferchichi bleibt optimistisch und schließt nichts aus.
Nach dem Doppelschlag: Havelse zeigt neues Selbstbewusstsein
Die letzten beiden Spiele haben dem TSV Havelse neues Selbstvertrauen gegeben. Erst wurde der SV Wehen Wiesbaden klar besiegt, dann folgte der wichtige Erfolg gegen Saarbrücken. "Wir müssen gewinnen, sonst ist es vorbei. Das haben wir heute gemacht", betonte Abwehrspieler Leon Sommer nach dem Spiel bei "MagentaSport". Sein drittes Saisontor war der Schlüssel zum Sieg. Die Hoffnung in Havelse keimt auf, und die Mannschaft scheint bereit, alles zu geben.
Der unbedingte Wille: "Wir haben richtig Bock"
Leon Sommer zeigt sich kämpferisch: "Wir haben richtig Bock und werden nicht aufgeben." Mit dieser Einstellung will Havelse in den kommenden fünf Partien alles in die Waagschale werfen, um die außergewöhnliche Aufholjagd zu schaffen. Cheftrainer Ferchichi blickt zuversichtlich in die Zukunft: "Warum sollte man das nicht schaffen, fünf Spiele zu gewinnen?" Es geht nicht nur darum, Geschichte zu schreiben, sondern den Moment zu nutzen und sich bestmöglich zu verkaufen.
Defensive Stabilität als Schlüssel zum Erfolg
Havelse demonstrierte gegen Saarbrücken vor allem Nervenstärke und defensive Stabilität. Ferchichi war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: "Wenn man Spiele gewinnen möchte, dann muss man erstmal defensiv sicher stehen." Die erste Halbzeit war zwar zäh, doch der TSV-Coach lobte seine Spieler: "In der Spielstruktur fand ich uns in allen Belangen besser." Das Ergebnis spricht für sich – Havelse hat im Abstiegskampf wieder aufbegehrt und kann mit einem positiven Gefühl in das nächste Spiel gegen den SSV Ulm gehen.