Der Abstiegskampf in der 3. Liga hat sich nach dem jüngsten Spieltag dramatisch zugespitzt. Der 1. FC Saarbrücken sicherte sich am Sonntagnachmittag mit einem 2:1-Auswärtssieg in Essen einen wichtigen Sieg, der die Situation für mehrere Teams weiter verschärfte. Insbesondere der SSV Ulm und der TSV Havelse stehen am Rande des Abstiegs.
Ulm vor dem zweiten Abstieg in Folge
Die Situation für den SSV Ulm ist besonders bedrückend. Mit acht Punkten und 22 Toren Rückstand auf das rettende Ufer, das aktuell von der TSG Hoffenheim II besetzt wird, sieht es für die Spatzen düster aus. Sollte Ulm am kommenden Samstag gegen Viktoria Köln nicht gewinnen, könnte der Abstieg besiegelt werden. Nach dem Abstieg aus der 2. Liga im letzten Jahr droht nun der direkte Weg zurück in die Regionalliga.
Havelse vor dem endgültigen Aus
Für den TSV Havelse könnte der Abstieg bereits am Sonntagabend rechnerisch besiegelt sein. Bei noch vier ausstehenden Partien fehlen den Niedersachsen elf Punkte zum rettenden Ufer. Wenn sie gegen den VfB Stuttgart II nicht gewinnen, ist der Abstieg besiegelt. Ähnlich wie nach dem Aufstieg 2021 könnte der Verein schon bald wieder in der Regionalliga spielen müssen.
Die Situation der Mitkonkurrenten
Der 1. FC Schweinfurt und Erzgebirge Aue stehen ebenfalls vor schwierigen Zeiten, während Saarbrücken mit dem Sieg in Essen einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht hat. Die letzten drei Spieltage versprechen, spannend zu werden, insbesondere für die Teams im Abstiegskampf, die alles daran setzen müssen, die verbleibenden Punkte zu sichern. Insgesamt bleibt abzuwarten, ob Ulm und Havelse die Wende noch schaffen können oder ob der Abstieg in die Regionalliga unausweichlich ist.