Arévalo zeigt seine Torjägerqualitäten
Stuttgart – Der 21-jährige Jeremy Arévalo, der im Winter für 7,5 Millionen Euro von Racing Santander zum VfB Stuttgart wechselte, sorgt in der 3. Liga für Furore. Nach bisher nur sporadischen Einsätzen in der Profimannschaft konnte der ecuadorianische Nationalspieler in der dritten Liga eindrucksvoll auf sich aufmerksam machen. Mit einem Hattrick beim 6:1-Sieg gegen Essen unterstreicht Arévalo seine Torjägerqualitäten.
Beeindruckende Statistik in der 3. Liga
Insgesamt hat Arévalo in vier Spielen fünf Tore erzielt und einen weiteren Treffer vorbereitet. Diese starke Bilanz lässt erahnen, warum der VfB bereit war, eine so hohe Ablösesumme zu zahlen. Trotz dieser Erfolge wird jedoch auch die Frage aufgeworfen, ob sein Einsatz in der 3. Liga nicht eine Wettbewerbsverzerrung darstellt. Der „SWR“ berichtete, dass Arévalo allein mehr gekostet hat als der gesamte Kader von Essen, was die Diskussion um Fairness im Wettbewerb anheizt.
Sportboss Wohlgemuth sieht Arévalo als Zukunftsprojekt
Fabian Wohlgemuth, Sportvorstand des VfB Stuttgart, äußerte sich gegenüber BILD und betonte, dass Arévalo ein hochveranlagter junger Stürmer sei, der langfristig zur Qualität des Kaders beitragen soll. Er sieht in den Einsätzen des Talents in der U21 einen wichtigen Schritt, um Spielern, die in der ersten Mannschaft wenig Spielzeit erhalten, die Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu bieten.
Kampf um die WM-Nominierung
Für Arévalo ist es nicht nur eine Frage des Aufstiegs zu den Profis, sondern auch der WM-Nominierung im kommenden Sommer. Mit bereits drei Einsätzen für die ecuadorianische Nationalmannschaft ist sein Ziel klar: Er will sich einen Platz im Kader für die WM in Deutschland sichern. Während er in der 3. Liga um Tore kämpft, hofft er, mit zusätzlichem Selbstvertrauen zurück nach Stuttgart zu kommen. Eine Leihe in der kommenden Saison ist für den VfB nicht geplant, und man setzt fest auf die Entwicklung des Talents.
