Trainerfrage in Aue: Wer übernimmt nach dem Abstieg?
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Trainerfrage in Aue: Wer übernimmt nach dem Abstieg?

Hannes Jornalist
Trainerfrage in Aue: Wer übernimmt nach dem Abstieg?

Ungewisse Zukunft für den FC Erzgebirge Aue

Die Suche nach einem neuen Trainer für den FC Erzgebirge Aue bleibt weiterhin spannend. Eineinhalb Wochen nach dem gesicherten Abstieg gibt es noch keine finale Entscheidung. Sportvorstand Jens Haustein kündigte jedoch gegenüber der "Freien Presse" an, dass in den kommenden Tagen mit einer Entscheidung zu rechnen sei. Die Verantwortlichen haben sich intensiv mit mehreren Kandidaten auseinandergesetzt.

Kandidaten im Überblick

Insgesamt sieben Trainerkandidaten stehen im Fokus des FC Erzgebirge Aue. Unter ihnen sticht Christian Tiffert hervor, der von 2015 bis 2019 selbst für die Veilchen spielte und 2016 den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierte. Der 44-Jährige trainiert derzeit die U23 des F.C. Hansa Rostock, dessen Vertrag zum 30. Juni ausläuft. Tiffert zeigt Interesse, wieder näher bei seiner Familie in Chemnitz zu sein, was seine Rückkehr nach Aue wahrscheinlicher macht. Ein weiterer Kandidat ist Ronny Thielemann, der ebenfalls eine Auer Vergangenheit hat. Der 52-Jährige war von 1992 bis 1999 Spieler und arbeitete von 2010 bis 2011 als U19-Coach. Thielemann war in den letzten Jahren als Co-Trainer bei verschiedenen Clubs aktiv, sein Vertrag bei RB Leipzig endet ebenfalls am 30. Juni. Auch Torsten Ziegner, zuletzt beim MSV Duisburg tätig, wird als möglicher Nachfolger gehandelt.

Interimslösung bleibt im Rennen

Trotz der vielen Kandidaten könnte auch der aktuelle Interimstrainer Khvicha Shubitidze eine Chance auf den Posten haben. Der 51-Jährige hat in seinen sechs Spielen als Trainer eine bemerkenswerte Bilanz mit nur einer Niederlage vorzuweisen und führte die Mannschaft zu ihrem ersten Ligasieg der Rückrunde. Im Gegensatz dazu scheinen die Chancen für René Klingbeil, derzeit Trainer bei Hessen Kassel, eher gering zu sein, da er bis 2028 unter Vertrag steht.

Wohlüberlegte Entscheidungen anvisiert

Die Verzögerung in der Trainersuche erklärt Haustein mit dem Wunsch, keinen voreiligen Entscheidungen zu treffen. „Eine solche Entscheidung sollte wohlüberlegt sein und möglichst lange tragen“, betont er. Auch bei der Kaderplanung möchte man sich Zeit lassen. Haustein ist überzeugt, dass bis zur neuen Saison genügend Zeit für Transfers bleibt. „In den letzten 14 Tagen kommt meistens noch ein bisschen Fahrt in die Sache“, fügt er hinzu. Die kommenden Tage werden entscheidend sein für den FC Erzgebirge Aue. Mit einer gut durchdachten Trainerwahl und einer soliden Kaderplanung soll der Grundstein für einen erfolgreichen Neustart in der 3. Liga gelegt werden.