Würzburger Kickers feiern Rückkehr in die 3. Liga
Nach vier langen Jahren in der Regionalliga haben die Würzburger Kickers endlich den Sprung zurück in die 3. Liga geschafft. Nach einem erfolgreichen Hinspiel gegen Lok Leipzig setzten sich die Unterfranken auch im Rückspiel durch und sorgten für einen berauschenden Jubel nach dem Schlusspfiff.
Jubelszenen nach dem Schlusspfiff
Als um 20:23 Uhr der Schlusspfiff ertönte, kannte die Freude der Kickers-Spieler und -Fans keine Grenzen mehr. Die gesamte Mannschaft stürmte jubelnd auf das Feld, während XXL-Biergläser bereitgestellt wurden, um den Aufstieg gebührend zu feiern. Trainer Michael Schiele, der bereits 2020 mit den Kickers in die 2. Liga aufgestiegen war, wurde schnell mit einer Bierdusche überhäuft. Unter seiner Leitung blieb die Mannschaft in 15 Pflichtspielen ungeschlagen und erzielte einen beeindruckenden Punkteschnitt von 2,73.
Mitgefühl für Lok Leipzig
Trotz des eigenen Erfolgs ließ Trainer Schiele auch den Schmerz von Lok Leipzig nicht unbeachtet. Er zeigte Mitgefühl für die Mannschaft, die vor zwei Jahren in einer ähnlichen Situation war und es ebenfalls nicht schaffte, aufzusteigen. Spieler und Verantwortliche der Kickers teilten diese Empathie und erinnerten sich an die schmerzhafte Zeit, als sie selbst am Aufstieg gescheitert waren. Sportdirektor Sebastian Neumann drückte es treffend aus: "Es tut mir unglaublich leid."
Feiern bis zum Morgengrauen
Mit dem Aufstieg verbunden ist ein großes Fest, das sich die Würzburger Kickers redlich verdient haben. Trainer Schiele gab den Partybefehl und kündigte an, dass die ganze Woche gefeiert werden solle. Kapitän Peter Kurzweg, der sein letztes Spiel für die Kickers absolvierte, war überglücklich: "Besser geht es nicht. Hier bin ich Profi geworden, hier beendete ich meine Karriere." Es zeichnet sich ab, dass die Partynacht in Würzburg ein unvergessliches Ereignis wird, das in die Vereinsgeschichte eingehen wird.
