Cottbus vor dem Aufstieg: Ein entscheidendes Spiel in Regensburg
Am Samstag um 13.30 Uhr hat Energie Cottbus die Chance, den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg. Selbst ein Unentschieden könnte den Lausitzern ausreichen, sofern die Verfolger MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen ihre Spiele nicht klar gewinnen. Trainer Claus-Dieter Wollitz sieht in diesem Moment die Möglichkeit des größten Erfolges seiner Trainerkarriere, seit er 2024 mit Energie aus der Regionalliga Nordost in die 3. Liga aufgestiegen ist.
Mentalität und Vertrauen prägen das Team
Wollitz betont, dass die Mannschaft in dieser Saison zahlreiche Rückschläge erfolgreich überwunden hat. „Das spricht für Mentalität, Vertrauen, Mut und Überzeugung“, erklärt er. Diese Attribute könnten entscheidend sein, um in Regensburg die nötigen Punkte zu sammeln und den Aufstieg zu sichern. Bei einer Niederlage hingegen müsste Cottbus auf Fehler der Konkurrenz hoffen, um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.
Störfeuer um Torwart Marius Funk
Gerade in dieser entscheidenden Phase gibt es jedoch unerwartete Störfeuer. Torwart Marius Funk steht offenbar kurz davor, ablösefrei zum VfB Stuttgart zu wechseln. Der 30-Jährige, der als Rückhalt für die Mannschaft gilt, könnte zur neuen Saison als Nummer 3 beim möglichen Champions-League-Teilnehmer anheuern. Funk, der in der Jugend des VfB ausgebildet wurde, kam während der Saison als vertragsloser Spieler zu Cottbus, nachdem der damalige Stammtorwart Elias Bethke sich schwer verletzt hatte.
Wollitz bleibt optimistisch
Trotz der Gerüchte um Funk zeigt sich Wollitz optimistisch. „Das Interesse vom VfB ist komplett positiv“, sagt er. „Das zeigt, dass wir aufs richtige Pferd gesetzt haben. Es ist ja auch eine Anerkennung, wenn ein möglicher Champions-League-Teilnehmer sich mit dieser Personalie beschäftigt.“ Wollitz ist überzeugt, dass Funk am Samstag im Tor stehen wird, um den Aufstieg mit Spektakel einzutüten. „Wir sind keine Mannschaft, die passiv spielen kann. Im Gegenteil. Egal in welchem Zeitfenster.“ Cottbus steht vor einem historischen Moment – die Vorfreude auf das entscheidende Spiel gegen Regensburg ist spürbar.
