Der TSV 1860 München trauert um Karsten Wettberg
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Der TSV 1860 München trauert um Karsten Wettberg

Der TSV 1860 München trauert um Karsten Wettberg

Der TSV 1860 München trauert um Karsten Wettberg

Der TSV 1860 München gibt den Tod einer seiner bedeutendsten Persönlichkeiten bekannt: Karsten Wettberg ist am Sonntag im Alter von 84 Jahren nach einer langen Krankheit in Wasserburg am Inn verstorben. Der Verein verliert mit ihm eine Trainer-Legende, die insbesondere zu Beginn der 1990er Jahre Geschichte schrieb.

Erfolge mit den Löwen

Besonders prägend war Wettbergs Zeit als Cheftrainer der Löwen, während derer er das Team 1991 zum Aufstieg in die 2. Bundesliga führte. In dieser Zeit blieb die Mannschaft in 54 Pflichtspielen in Folge ungeschlagen. Für seine Erfolge erhielt er den Spitznamen „König von Giesing“, auf den er besonders stolz war. Wettbergs Trainerkarriere begann 1987 bei der SpVgg Unterhaching. Neben dem TSV 1860 München war er unter anderem auch beim FC Augsburg, SSV Jahn Regensburg und SpVgg Landshut tätig. Insgesamt konnte er während seiner Laufbahn 52 Titel im Amateurbereich gewinnen.

Engagement über den Fußball hinaus

Auch außerhalb des Fußballs war Wettberg aktiv. Bis 2002 arbeitete er im öffentlichen Dienst, bevor er sich politisch und sozial engagierte. Besonders bei Benefizspielen war er häufig präsent; selbst im hohen Alter trat er noch auf dem Platz in Erscheinung.

Eine unvergängliche Verbindung zu den Löwen

Wettbergs enge Bindung zu den Löwen blieb während seiner gesamten Karriere bestehen. Er war zeitweise Vizepräsident des Vereins und unterstützte ihn später unter anderem als Scout. Seine Leidenschaft für den TSV 1860 München brachte er mit den Worten zum Ausdruck: „1860 ist wie Rauschgift.“ Trotz gesundheitlicher Herausforderungen in den letzten Jahren verfolgte Wettberg die Entwicklungen seines Vereins bis zuletzt mit großem Interesse. Der TSV 1860 München plant, seinem ehemaligen Trainer im kommenden Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim zu gedenken und wird dabei mit Trauerflor auflaufen. Mit Karsten Wettberg verliert der Verein nicht nur einen erfolgreichen Trainer, sondern auch eine Persönlichkeit, die weit über den Fußball hinaus bedeutende Spuren hinterlassen hat.