Geldstrafen für Pyrotechnik-Einsätze
Das DFB-Sportgericht hat kürzlich den F.C. Hansa Rostock und den TSV 1860 München mit Geldstrafen belegt, aufgrund von verbotenen Pyrotechnik-Aktionen während ihrer Spiele. Diese Maßnahmen sind Teil der konsequenten Vorgehensweise des DFB gegen die Gefahren, die von Pyrotechnik im Stadion ausgehen.
Hansa Rostock: Rekordhalter in der Strafentabelle
Im Auswärtsspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am 20. März zählte der DFB beim F.C. Hansa Rostock eine Rakete, sechs Blinker und 44 bengalische Fackeln. Diese Vorfälle führen zu einer Geldstrafe von 18.250 Euro. Mit dieser Strafe rückt Hansa Rostock in der aktuellen Strafentabelle auf den ersten Platz vor, mit einer Gesamtsumme von 182.225 Euro in dieser Saison.
TSV 1860 München bleibt unter Druck
Der TSV 1860 München muss sich ebenfalls den Konsequenzen seiner Fans stellen. Im Heimspiel gegen Jahn Regensburg am 12. April wurden 30 bengalische Fackeln abgebrannt, was eine Geldstrafe von 10.000 Euro nach sich zieht. Trotz dieser Strafe bleibt der TSV 1860 München mit einem Gesamtbetrag von 138.270 Euro auf dem dritten Platz der Strafentabelle.
Möglichkeiten zur Minderung der Strafen
Beide Vereine haben jedoch die Möglichkeit, bis zu einem Drittel der Geldstrafe in sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu investieren. Diese Regelung soll dazu beitragen, die Sicherheit im Stadion zu erhöhen und ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.
