Dynamo Dresden verpflichtet Simon Straudi: Ein überraschender Transfer für die Abwehr

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Dynamo Dresden verpflichtet Simon Straudi: Ein überraschender Transfer für die Abwehr

Überraschender Wechsel nach Dresden

Dynamo Dresden hat sich mit Simon Straudi (27) von Energie Cottbus eine überraschende Lösung für die rechte Abwehrseite gesichert. Der Südtiroler wird Anfang nächster Woche den Medizincheck absolvieren und anschließend einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2028 unterzeichnen. Dieser Transfer kommt unerwartet, da der Abwehrspieler bislang kein einziges Zweitliga-Spiel in Deutschland absolviert hat.

Ein bemerkenswerter Werdegang

Der Weg von Straudi ist alles andere als gewöhnlich. Nach seinem Wechsel in der U19 vom FC Südtirol zu Werder Bremen kam er zwar nicht zu einem Profieinsatz, konnte jedoch durch seine starke Entwicklung im Kader der Norddeutschen auf sich aufmerksam machen. Der Rechtsverteidiger wird ablösefrei nach Dresden wechseln, da sein Ein-Jahres-Vertrag in Cottbus ausgelaufen ist. Mit einem Marktwert von 350.000 Euro gilt er als unterschätzter Spieler in der Branche.

Dynamo plant langfristig mit Straudi

Dynamo Dresden verfolgt mit diesem Transfer einen klaren Plan. Sportdirektor Sören Gonther arbeitet an der festen Verpflichtung von Jonas Sterner (24), der derzeit noch bei Hannover unter Vertrag steht. Straudi wird als Backup für Sterner eingeplant und soll die nötige Erfahrung und Fähigkeit mitbringen, um die Abwehr zu stabilisieren. Seine Flexibilität, sowohl rechts als auch links in der Abwehr spielen zu können, wird als wertvolle Ergänzung angesehen.

Erfolgreiche Zeit in Cottbus

Während seiner Zeit bei Energie Cottbus feierte Straudi den Aufstieg in die 2. Liga und erkämpfte sich einen Stammplatz. In den letzten 14 Spielen stand er 13 Mal in der Startelf und bewies somit seine Zuverlässigkeit und Stärke in der Defensive. Auch wenn er beim Aufstieg mit Werder Bremen keine Spielminute bekam, hat er die nötige Erfahrung, um Dynamo Dresden in der kommenden Saison zu unterstützen. Die Erwartungen sind hoch, und Straudi scheint bereit zu sein, die Herausforderungen anzunehmen.