Energie Cottbus feiert Last-Minute-Sieg – Wollitz bleibt selbstkritisch
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Energie Cottbus feiert Last-Minute-Sieg – Wollitz bleibt selbstkritisch

Energie Cottbus feiert Last-Minute-Sieg – Wollitz bleibt selbstkritisch

Spannung bis zur letzten Minute

Im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden sorgte Tolga Cigerci in der 89. Minute für ein unvergessliches 2:1 und ließ die Fans im ausverkauften LEAG Energie Stadion jubeln. Lange Zeit schien es, als würde die Partie mit einem Unentschieden enden, doch der späte Treffer des Matchwinners verwandelte die Arena in ein Tollhaus. Die Emotionen waren greifbar, als die Fans ihre Mannschaft feierten und die Spieler in Ekstase gerieten.

Euphorie und Emotionen

Die Atmosphäre im Stadion war von Beginn an elektrisierend. Moritz Hannemann betonte bei "MagentaSport": „Unfassbar, wie wir hier getragen werden.“ Die Begeisterung der 19.666 Zuschauer steckte nicht nur die Spieler an, sondern auch den gesperrten Tolcay Cigerci, der emotional auf den Sieg reagierte. „Das erlebe ich nicht mal auf dem Platz,“ äußerte der 31-Jährige und sprach von Tränen der Freude nach dem entscheidenden Tor seines Bruders.

Cigerci widmet den Sieg seinem Trainer

Tolga Cigerci, der nach 60 Minuten eingewechselt wurde, widmete seinen ersten Saisontreffer Trainer Claus-Dieter Wollitz. „Ich bin dankbar, dass ich unter so einem Trainer spielen darf,“ so der Torschütze. Wollitz, der als "absolute Persönlichkeit" bezeichnet wurde, gab die Komplimente zurück und lobte die Teamchemie. „Das zeigt, dass wir hier eine Basis haben,“ sagte er und machte deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt im Team ist.

Kritik an der eigenen Leistung

Trotz des Sieges war Wollitz nicht vollständig zufrieden. „Wir haben komplett die Spielkontrolle verloren,“ erklärte der Trainer und kritisierte die Spielweise seiner Mannschaft. Er gestand ein, dass er nicht in der Lage war, den Druck von den Spielern zu nehmen, und dass die Leistung nicht dem entsprach, was er sich wünschte. „Wir haben zu viele lange Bälle gespielt und unsere Struktur nicht auf den Platz bekommen,“ so Wollitz weiter. Energie Cottbus bleibt durch diesen Sieg zwei Punkte vor der Konkurrenz und kann den Aufstieg im kommenden Auswärtsspiel in Regensburg aus eigener Kraft klarmachen. „Aber dann müssen wir besser spielen,“ stellte der Trainer klar.

Dank an Erzgebirge Aue

Wollitz würdigte zudem die Unterstützung von Erzgebirge Aue, das dem MSV Duisburg ein 0:0 abtrotzte, was den Lausitzern eine günstige Ausgangsposition sicherte. „Da können wir nur dankbar sein,“ schloss er. Energie Cottbus bleibt somit im Aufstiegsrennen und hofft auf eine starke Leistung im nächsten Spiel.