Sieg in letzter Minute bringt Hansa ins Finale
Hansa Rostock hat sich nach einem dramatischen 1:0-Sieg gegen den Greifswalder FC ins Finale des MV-Landespokals gekämpft. Der entscheidende Treffer fiel erst in der 91. Minute durch Andreas Voglsammer, der die Rostocker Erlösung brachte. Während die Pflicht erfüllt wurde, bleibt die spielerische Leistung hinter den Erwartungen zurück.
Kogge ohne Durchschlagskraft
Die Schwächen der Rostocker wurden erneut deutlich. Selbst gegen einen unterklassigen Gegner wie Greifswald, der in der Regionalliga Nordost spielt, tat sich Hansa schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Ein mangelndes Tempo im letzten Drittel und wenig Durchschlagskraft prägten die Partie. Die Spieler konnten nicht die gewohnte Dominanz zeigen, was den Torschützen Voglsammer zu der Aussage veranlasste: „Wenn man sich keine Chancen herausspielt, dann wird es schwer, ein Tor zu schießen.“
Offensivprobleme offenbart
Voglsammer äußerte sich klar zu den aktuellen Offensivproblemen: „Wir müssen eigentlich dominanter sein, müssen mehr Torchancen herausspielen. Das haben wir nicht geschafft.“ Auch Trainer Daniel Brinkmann hat die Baustellen im Team erkannt. Besonders das Passspiel war zu langsam und die Mannschaft konnte sich nicht effektiv gegen die tief stehenden Greifswalder durchsetzen. „Wir haben uns trotzdem zu wenig Torchancen herausgearbeitet“, so Brinkmann.
Vorbereitung auf das nächste Duell
Mit dem Pokalsieg im Rücken blickt Hansa Rostock nun auf das nächste wichtige Ligaspiel am Samstag gegen Alemannia Aachen. Die Rostocker wissen, dass eine deutliche Steigerung nötig ist, um im nächsten „Finale“ erfolgreich zu sein. Voglsammer betont: „Da müssen wir schon eine ordentliche Schippe drauflegen.“ Das Hinspiel endete bereits in einem chaotischen 2:2. Hansa steht vor einer Herausforderung, um die eigenen Ansprüche zu erfüllen.
