Hansa Rostock steht im Finale des Landespokals
Hansa Rostock hat sich am Dienstagabend mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den Greifswalder FC den Platz im Finale des Landespokals Mecklenburg-Vorpommern gesichert. Der Drittligist tat sich dabei jedoch deutlich schwerer als erwartet, was Trainer Daniel Brinkmann nach dem Spiel auch klar zu erkennen gab. Der Weg ins Finale war alles andere als ein Spaziergang.
Knappes Spiel mit einem späten Tor
Während des Spiels hatte Rostock zwar den Großteil des Ballbesitzes, jedoch mangelte es an Tempo und klaren Torchancen. Der Regionalligist aus Greifswald verteidigte tief und machte es der Brinkmann-Elf schwer, Lösungen zu finden. In der Nachspielzeit konnte Andreas Vogelsammer schließlich per Kopf das entscheidende Tor erzielen und sicherte damit den Einzug ins Finale. Mit dieser einzigen nennenswerten Torchance wurde er zum Matchwinner.
Brinkmanns Erleichterung über den Sieg
Nach dem Abpfiff atmete Daniel Brinkmann auf: "Das wäre für uns katastrophal gewesen", betonte der 40-Jährige und erklärte, dass der Sieg für das Selbstbewusstsein der Mannschaft in einer schwierigen Phase entscheidend sei. Auch wenn er das Spiel als "kein tolles Spiel zum Zuschauen" bezeichnete, war der Trainer froh über den wichtigen Erfolg. Der Einzug ins Finale bedeutet für Hansa auch, die Chance auf eine Teilnahme am DFB-Pokal in der nächsten Saison zu wahren.
Der Blick auf die Liga
Der Sieg im Pokal kommt für Rostock gerade zur rechten Zeit, da die Mannschaft in der Liga mit einigen Rückschlägen zu kämpfen hat. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz vier Punkte, und die nächsten Spiele gegen Alemannia Aachen, VfB Stuttgart II und den 1. FC Saarbrücken sind entscheidend für die Aufstiegschancen. Brinkmann sieht das Pokalspiel als Schlüsselspiel für die restliche Saison, um das nötige Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Die Hoffnung bleibt, dass die Kogge in den letzten drei Partien noch einmal aufdrehen kann.
