Chancen im Aufstiegsrennen minimiert
Nach einem enttäuschenden Lauf mit nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen sind die Aufstiegschancen des F.C. Hansa Rostock auf ein Minimum gesunken. Trainer Daniel Brinkmann bleibt jedoch optimistisch und freut sich auf das bevorstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II. Die Kulisse wird “brutal”, da rund 28.000 Zuschauer erwartet werden.
Die Herausforderung annehmen
Mit fünf Punkten Rückstand auf die Verfolger Cottbus und Duisburg ist die Ausgangslage für Rostock alles andere als rosig. Um den Aufstieg doch noch zu realisieren, sind zwei Siege in den letzten Spielen notwendig, während die direkten Konkurrenten maximal einen Punkt holen dürfen. Trotz der geringen Wahrscheinlichkeit dieser Konstellation gibt Brinkmann zu verstehen: "Wir haben gar keine Wahl. Es geht für uns einfach darum, dass wir die beiden Spiele gewinnen." Positives Denken ist für ihn entscheidend, um die Moral der Mannschaft hochzuhalten.
Die Rolle der Fans
Brinkmann betont, dass die Unterstützung der Fans in der entscheidenden Phase der Saison von großer Bedeutung ist. "Wir wollen uns gut von unseren Fans verabschieden", sagte der Coach und unterstrich die Wichtigkeit, die letzten beiden Spiele mit voller Hingabe zu bestreiten. Dies ist besonders relevant, da Hansa in der Rückrunde aus acht Spielen lediglich 13 Punkte sammeln konnte, was nicht den eigenen Ansprüchen genügt.
Verletzungen und Herausforderungen
Die Mannschaft muss jedoch auf einige Schlüsselspieler verzichten. Neben Paul Stock, Marco Schuster und Maximilian Krauß wird auch Jan Mejdr, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat, nicht zur Verfügung stehen. Brinkmann bezeichnete die Verletzung Mejdrs als "Riesenschock". Trotz dieser Rückschläge sieht der Trainer die Stärke des VfB Stuttgart, der am letzten Spieltag offensiv überzeugte. "Wenn wir unsere Stärken ausspielen, können wir auch gegen solche Mannschaften bestehen", zeigt sich Brinkmann zuversichtlich.
Positive Bilanz trotz Schwierigkeiten
Sollte sich der Traum vom Aufstieg nicht erfüllen, sieht Brinkmann die Saison dennoch nicht als "Katastrophe". Über 60 Punkte und die Qualifikation für das Pokalfinale belegen, dass Hansa eine ordentliche Saison gespielt hat. Er bleibt optimistisch und betont, dass die Mannschaft noch eine Restchance hat, den Aufstieg zu erreichen. "Man neigt immer dazu, alles sehr negativ zu sehen", so der Trainer. Der Fokus liegt nun auf dem bevorstehenden Spiel und der Hoffnung auf ein positives Ende der Saison.
