Landespokal: Aue gewinnt mit 10:0
Im Viertelfinale des Landespokals zeigte Erzgebirge Aue eine beeindruckende Leistung und besiegte den unterklassigen SSV Fortschritt Lichtenstein mit 10:0. Dieser Sieg könnte der Mannschaft von Christoph Dabrowski zusätzlichen Schwung für den kommenden Drittliga-Endspurt geben.
Lichtenstein wehrt sich
Im Viertelfinale traten die Veilchen in der Landesklasse an. Fast hätte der SSV Fortschritt Lichtenstein bereits zu Beginn für eine Überraschung gesorgt: FCE-Torwart Männel schoss bei einem frühen Klärungsversuch einen Mitspieler an, wodurch Wilczynski alleine vor dem Tor stand, aber die Chance nicht nutzen konnte (1.). Auf der Gegenseite verpasste Ehlers bei der ersten Gelegenheit von Aue knapp das Tor (3.). Besser machte es Ocansey, der von Fallmann mit einem Steckpass in eine gute Position gebracht wurde. Der Leihstürmer ließ sich nicht lange bitten und erzielte aus kurzer Distanz sein erstes Pflichtspieltor für die Veilchen (14.). Nach diesem Treffer war Lichtenstein bemüht, den zweiten Treffer zu verhindern. Torhüter Grabowski parierte zunächst einen Schuss von Weinhauer (15.) und lenkte anschließend einen Abschluss von Simnica an die Latte (18.). Ein Standard sorgte schließlich für die Wende: Ehlers verlängerte eine Ecke von Guttau per Kopf auf Collins, der das 2:0 erzielte (28.). Noch vor der Halbzeit machten die Veilchen deutlich, dass sie dominieren wollten, als Collins erneut bei einer Flanke zur Stelle war (34.). Grabowski hatte zudem Glück, als er einen weiteren Schuss von Günther-Schmidt erneut an das Aluminium lenkte (45.).
Schützenfest nach der Pause
Im zweiten Abschnitt brachte FCE-Trainer Christoph Dabrowski Schmid als Joker, der umgehend ein sehenswertes Tor erzielte (55.). Schmid zeichnete sich anschließend auch als Vorlagengeber aus, indem er den Assist zu Fallmanns Tor zum 5:0 lieferte (60.). Mit einem Handelfmeter erhöhte Bornschein das Ergebnis weiter (68.). Der Mittelstürmer war zudem sehr torhungrig und erzielte sowohl das 7:0 (80.) als auch das 8:0 (82.) in kurzer Folge. Aue nutzte die sich bietenden Chancen in der Schlussphase, sodass auch Uhlmann sich noch in die Torschützenliste eintragen konnte (84.). Weinhauer rundete das Ergebnis schließlich auf zwei Stellen auf (86.). Aue qualifizierte sich somit souverän für das Halbfinale des Sachsenpokals.