Preußen Münster vor personellen Veränderungen
Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga sieht sich der SC Preußen Münster gezwungen, seine Kaderplanung neu auszurichten. Die beiden Offensivkräfte Lars Lokotsch und Charalambos Makridis, die ursprünglich im Verein bleiben sollten, haben sich nicht klar zu ihrer Zukunft geäußert. Dies zwingt den Verein dazu, alternative Optionen zu prüfen.
Neun Abgänge stehen fest
Wie die „Bild“ berichtet, lagen beiden Spielern frühzeitig Vertragsangebote vor. Diese beinhalteten jedoch geringere Gehälter aufgrund des Abstiegs. Da eine Rückmeldung seitens der Spieler ausblieb, reagierte der Verein prompt. Sportdirektor Jan Uphues erklärte: „Selbstverständlich ist es legitim, dass Spieler sich während ergebnisoffener Verhandlungen auch anderweitig umschauen. Aber dann können auch wir natürlich unsere Angebote für sie nicht aufrechterhalten, sondern forcieren ebenfalls andere Lösungen.“
Schmerzhafter Verlust für den Kader
Durch die Entscheidung, sich von Lokotsch und Makridis zu trennen, verliert der Verein zwei wichtige Spieler. Makridis verlässt die Preußen nach zwei Jahren, in denen er 60 Spiele und zwei Tore beisteuerte. Der erst im vergangenen Sommer verpflichtete Lokotsch konnte in 24 Einsätzen lediglich einmal ins Netz treffen. Beide Spieler stehen nun vor der Herausforderung, sich einen neuen Verein zu suchen.
Weitere Abgänge und Kaderplanung
Zusätzlich zu den Abgängen von Lokotsch und Makridis wurden bereits die Abgänge von Marvin Benjamins (zu Kickers Emden), Yassine Bouchama, Etienne Amenyido und Mikkel Kirkeskov bestätigt. Auch die Leihen von Jannis Heuer, Imad Rondic und Shin Yamada enden bald. Um die finanzielle Situation des Vereins zu stabilisieren, plant Münster zudem den Verkauf von Torwart Johannes Schenk, Rechtsverteidiger Jano ter Horst und Spielmacher Oliver Batista-Meier. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die notwendigen Einnahmen zu generieren und die Kaderplanung für die kommende Saison voranzutreiben.
